Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
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Rekordgewinne 2026? Der S&P 500 überrascht mit neuem Wachstumsmotor

Analysten rechnen für 2026 mit kräftigem Gewinnwachstum im S&P 500. Der Aufschwung wird breiter, Margen erreichen Rekordniveau. Warum nicht nur Tech-Aktien profitieren könnten.
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Analysten rechnen damit, dass der S&P 500 im Kalenderjahr 2026 zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Gewinnwachstum erzielen wird. Nach Daten von FactSet liegt die erwartete Gewinnwachstumsrate bei 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit würde das Wachstum deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 8,6 Prozent liegen. Sollte sich diese Schätzung bestätigen, wäre es das sechste Jahr in Folge mit steigenden Gewinnen und das dritte Jahr nacheinander mit einem zweistelligen Plus.

Auffällig ist, dass nur zwei der fünf größten Gewinnbeiträge im Jahr 2026 von Unternehmen aus der Gruppe der sogenannten Magnificent Seven stammen. Dabei handelt es sich um Nvidia (Nvidia Aktie) und Meta Platforms.

Insgesamt wird für die Magnificent Seven ein Gewinnwachstum von 22,7 Prozent erwartet. Dieser Wert liegt leicht über der für 2025 geschätzten Rate von 22,3 Prozent. Gleichzeitig prognostizieren Analysten für die übrigen 493 Indexmitglieder ein Gewinnwachstum von 12,5 Prozent, nach geschätzten 9,4 Prozent im Jahr 2025.

Für alle elf Sektoren des Index wird im Kalenderjahr 2026 ein Gewinnanstieg erwartet. Fünf Bereiche sollen dabei ein zweistelliges Wachstum erreichen. Dazu zählen Informationstechnologie, Rohstoffe, Industrie, Kommunikationsdienstleistungen und zyklische Konsumgüter.

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Auch auf der Umsatzseite fällt der Ausblick positiv aus. FactSet schätzt das Umsatzwachstum für 2026 auf 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit läge es über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 5,3 Prozent. Zehn der elf Sektoren dürften steigende Umsätze verzeichnen. Angeführt wird das Wachstum von der Informationstechnologie und den Kommunikationsdienstleistungen. Der Energiesektor bildet die Ausnahme und soll als einziger Bereich einen Umsatzrückgang verbuchen.

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Profitabilität. Die geschätzte Nettogewinnmarge des S&P 500 liegt für 2026 bei 13,9 Prozent. Das wäre deutlich mehr als der Zehnjahresdurchschnitt von 11,0 Prozent. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würde der Index die höchste jährliche Nettomarge seit Beginn der Datenerhebung durch FactSet im Jahr 2008 erreichen.

An den Märkten zeige sich bereits eine Verschiebung. Stephanie Chan, Portfoliomanagerin bei Insight Investment, beschreibt eine Rotation innerhalb des Aktienmarktes. "Seit Mai 2025 haben die Magnificent Seven in den meisten Monaten positiv zur Rendite des S&P 500 beigetragen. Im Dezember sind diese Aktien jedoch um mehr als 1,5 Prozent gefallen, während der Index insgesamt unverändert blieb", sagte sie.

Der Markt werde zunehmend von der positiven Entwicklung außerhalb der großen Technologiewerte getragen. Dazu zählten auch zuvor unterbewertete Aktien. Der gleichgewichtete S&P 500 sowie der Nebenwerteindex Russell 2000 hätten im laufenden Monat deutlich zugelegt. Dies deute auf eine Rotation weg vom reinen Fokus auf künstliche Intelligenz hin zu einem breiter getragenen Aktienmarkt.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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