- Die SPD in Thüringen bleibt in der Koalitionsregierung.
- CDU, BSW und SPD regieren seit Ende 2024 zusammen.
- Ex-BSWler gründen eine neue Partei zur Fraktionsbildung.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Der Vorstand der Sozialdemokraten sowie die Kreisvorsitzenden hatten sich am Montagabend mit der Regierungskrise in Thüringen beschäftigt, nachdem ein Großteil der Mitglieder der BSW-Fraktion die Wagenknecht-Partei verlassen hatte. CDU, BSW und SPD regieren seit Ende 2024 in Thüringen zusammen.
Die SPD verlangte erneut ein verbindliches Gesprächsformat mit der Fraktion der Linken. Hintergrund ist, dass die Koalition durch die Auflösungserscheinungen beim BSW Stimmen verliert und noch stärker als bisher auf Unterstützung der oppositionellen Linken angewiesen ist.
Bisher hatte die sogenannte Brombeer-Koalition 44 von 88 Sitzen im Landtag, nun könnten es im schlechtesten Fall 39 sein. "Die CDU ist aufgefordert, den Widerspruch zwischen ihrer praktischen Unvereinbarkeitsstrategie und der notwendigen parlamentarischen Verständigung aufzulösen", erklärten die Sozialdemokraten.
Ex-BSWler um Vizeministerpräsidentin Katja Wolf gründeten inzwischen im Eilverfahren eine neue Partei; eine Fraktions-Neugründung soll an diesem Mittwoch erfolgen. Wolf sieht damit die Regierungsfähigkeit nach dem Zerfall der BSW-Fraktion wieder hergestellt. Die CDU mit Ministerpräsident Mario Voigt hatte sich bereits zur Koalition auch unter diesen Umständen bekannt./rot/DP/stw
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