"Mit Versprechen aus dem Bundesbauministerium ist das ja so eine Sache: Die bis Mai amtierende Ressortchefin Klara Geywitz wurde mit ihrer Ankündigung von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr zur tragischen Lachnummer. An letzterer dürfte sich zwar auch Geywitz' Nachfolgerin und Parteigenossin Verena Hubertz die Zähne ausbeißen. Ansonsten aber hat ihre Ankündigung, mit mehr industriellem Wohnungsbau die Kosten um bis zur Hälfte zu reduzieren, mehr Verwirklichungschancen als das Erreichen der statischen Zahl 400.000. Energie- und Zinskosten sind wieder gesunken - und mehr Häuser aus der Fabrik würden vielleicht sogar helfen, die kaum noch zu übersehende Deindustrialisierung Deutschlands zu bremsen. Es muss ja nicht die berüchtigte WBS-70-Platte aus DDR-Zeiten sein, die in modernisiertem Zustand übrigens noch immer Hunderttausenden Mietern ein Zuhause bietet. Aber das Prinzip ist richtig: Was in Serie hergestellt werden kann, spart Kosten."/yyzz/DP/he
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