"Der Sammelvergleich zu Glyphosat des Chemiekonzerns Bayer mit Krebspatienten in den USA ist keine Absolution des Pestizids. Die Anwälte der Kläger haben nicht eingelenkt, weil ihnen die Belege dafür ausgehen würden, dass der Unkrautvernichter Krebs auslöst. Vielmehr fürchten sie, dass die Bewegung von Präsident Trump die Rechte der Kläger aushöhlt. Die konservative Mehrheit des Obersten Gerichtshofs hat gerade einen Fall zur Entscheidung angenommen, der auf Betreiben Bayers die Rechtsgrundlage entziehen könnte. Dabei geht es nicht um die Frage, ob Glyphosat Krebs erregt oder nicht. Sondern ob die Betroffenen sich auf das Recht von Bundesstaaten berufen dürfen, obwohl die US-Umweltschutzbehörde EPA den Stoff für unbedenklich hält. An dieser Entwarnung gibt es berechtigte Zweifel. Die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Denn mit der Chemikalie gefütterte Säugetiere hatten Tumore entwickelt."/yyzz/DP/men
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