"An der Ostsee-Küste zeichnet sich ein trauriges Ende ab. Von Anfang an war die Hoffnung gering, dass der Meeressäuger den schwierigen Weg in die Nordsee und den Atlantik zurückfinden würde. Am Schicksal des Wals nimmt unterdessen ein ganzes Land teil. Aber Mitleid hilft dem Tier wenig. Es ist vermutlich auch ein Opfer einer sorglosen Fischerei, die Netze im Meer zurücklässt, ohne sich um die Folgen zu scheren. Hunderttausende Wale und Delfine verenden so jährlich in den Weltmeeren. Darum sollte die Lehre aus dem Ostsee-Drama sein, entschlossen gegen jene vorzugehen, die die See als eine Art Industriegebiet betrachten, in dem für sie keine Regeln gelten. Wenn Biologen und Meeresschützer auf die Gefahren für die Tierwelt hinweisen, ist das gut. Aber wenn bei Verstößen keine saftigen Bußen drohen und darüber auch keine ausreichende Kontrolle herrscht, ist das schlecht. Der Wal vor Wismar muss zum Anstoß für ein Gegenlenken werden."/yyzz/DP/he
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