"Es ist richtig Stunk in der CDU. Statt zu einem Signal des Aufbruchs zu werden (...), zeigt der Kabinettsumbau, wie man Porzellan zerschlagen, seine Partei verärgern und Vertrauen verlieren kann. Es ist das ungestüme und selbstherrliche Vorpreschen, mit dem sich Friedrich Merz seit Langem immer wieder ein Bein stellt, sodass er auf die Nase fällt. Mit der Entlassung des wenig kreativen Verkehrsministers hatte es weiß Gott keine Eile. Mit kühlem Kopf hätte Merz sein Minister-Tableau neu ordnen können, um nach der Sommerpause ein erneuertes Team aus einem Guss zu präsentieren. So aber wirkt alles wie improvisiertes Flickwerk. Fast jede neue Figur, die schlaff aufs Spielfeld stolpert, statt motiviert einläuft, verstärkt den Eindruck, dass auf Merz' Auswechselbank Lücken klaffen. Wenn sich wenigstens ein Ende der Misere abzeichnete! Das aber ist nicht der Fall. Als nächste könnte es Wirtschaftsministerin Katherina Reiche treffen. Sie stehe unter scharfer Beobachtung, hört man."/DP/jha
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