"Für Donald Trump scheint das ganze Leben ein Machtkampf zu sein. (...) Trump will unbedingt gewinnen - oder zumindest so tun, als wäre er der Gewinner. (...) Spannend vor diesem Hintergrund sind die Lobeshymnen, die er beim Treffen mit Nato-Chef Mark Rutte nun auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesungen hat. Also auf jenen Mann, den er im Februar 2025 im Oval Office wie einen Schuljungen ausschimpfte (...). Seit dem Treffen der beiden Staatschefs beim G7-Gipfel in Evian scheint Trump, der Putin-Versteher, seine Sicht auf den Krieg geändert zu haben. Er hat neue Sanktionen gegen Russland abgesegnet und Kreml-Chef Wladimir Putin aufgefordert, einen Deal zu machen. Ob Trumps Umdenken von Dauer ist, ist bei der volatilen Denkweise des US-Präsidenten fraglich. Klar ist aber, dass er mit seinen Aussagen die jüngsten Erfolge der Ukraine anerkennt. Das ist ein gutes Zeichen."/yyzz/DP/stw
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