"Katherina Reiche hat sich ihren Ruf als Störfaktor innerhalb der "Großen Koalition" gründlich erarbeitet. Ob sie allerdings wirklich ein Bündnis mit der rechtsextremistischen AfD anstrebt, wie ihr das der Sozialflügel der CDU in Person von Christian Bäumler am Wochenende vorwarf - das ist noch nicht ausgemacht. Bäumler fühlte sich vielleicht von Friedrich Merz animiert, der sich über Reiches Frontalangriff auf die SPD am Freitag "befremdet" gezeigt hatte. Aber letzten Endes geriert sich Reiche doch nur als knallharte Industriepolitikerin - und damit hat die fremdenfeindliche AfD nun wirklich nichts am Hut. Für den Kanzler wuchs jedenfalls die Erkenntnis, dass "Durchregieren" ein Traum bleibt, von dem sich auch Angela Merkel trennen musste, ehe sie 2005 die Macht errang und sie dann insgesamt zwölf Jahre lang mit den Sozialdemokraten teilte."/yyzz/DP/he
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