Der Klimawandel ist da. Das merkt jeder, der nur halbwegs aufmerksam die extremen Wetterausschläge beobachtet. Mit jeder Hitzewelle - möchte man meinen - steigt die Bereitschaft, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Doch die entscheidende Frage lautet: was genau? Kann es die richtige Reaktion sein, Wälder abzuholzen, um dort Windräder zu errichten, damit diese helfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren? Da bleibt doch ein großes Fragezeichen. Ein noch größeres, wenn nach der schrecklichen Ahrtalflut an den selben Stellen wieder Häuser gebaut werden, obwohl diese Standorte doch offensichtlich gefährdet sind. Als ob es keine weiteren Fluten gäbe. Und deutsche Innenstädte werden systematisch in Betonwüsten verwandelt. Passivhausgettos reihen sich dort ohne ausreichende Grünflächen aneinander. Baumlose Plätze, Schulen ohne jeglichen Außenschatten. Dafür dann emotional geführte Debatten über Klimaanlagen für Klassenzimmer. Was soll das?/yyzz/DP/zb
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