Pressestimme: 'Nürnberger Zeitung' zu Friedrich Merz

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Eine Tageszeitung (Symbolbild).
- pixabay.com

NÜRNBERG (dpa-AFX) - "Nürnberger Zeitung" zu Friedrich Merz:

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"Dass nun aber jede Menge CDU-Politiker offen und ohne jede Hemmung ihren Parteichef attackieren, das zeigt zweierlei. Zum einen: Merz ist ja selbst verantwortlich für das Desaster. Hätte er diese Personalie gelöst und dann erst Schnieder informiert - dann hätte das ein perfekter Wechsel werden können. So aber leistete sich der Chef des Kabinetts ein kapitales Eigentor: Schnieder ist nicht nur beschädigt, sondern erledigt, Güntzler hat das für sich selbst getan - und Merz belegte einmal wieder, dass er zu oft Impulsen folgt, bevor Dinge wirklich geklärt sind. Die anschwellende Kanzler-Schelte aus den eigenen Reihen ist das letzte, was Merz und die CDU vor den Landtagswahlen im Osten brauchen. Die Kritik zeigt zum zweiten auch, wie gering der Rückhalt für und auch der Respekt vor dem Kanzler mittlerweile ist. Die Zweifel an ihm wachsen - nicht nur bei seinen Gegnern oder beim wegen der eigenen Schwäche erstaunlich ruhigen Koalitionspartner SPD. Sondern auch bei Parteifreunden. Und von denen macht sich Merz ohne Not immer mehr zu Feinden."/yyzz/DP/he



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