- Die Gewerkschaften sind heute keine Gestalter des Umbruchs.
- Das klassische Beschäftigungsverhältnis ist ein Auslaufmodell.
- Die Menschen empfinden sich als wehr- und schutzlos.
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"Die Gewerkschaften sind heute keine Gestalter des Umbruchs mehr, eher nur ein weiteres seiner vielen Opfer. Das klassische Beschäftigungsverhältnis ist ein Auslaufmodell. Man mag das als Zug der Zeit hinnehmen. Aber wenigstens sollte man klar benennen, was diese Entwicklung bedeutet: Wenn Arbeitnehmerinteressen nicht mehr durch eine gewerkschaftliche Gegenmacht zu den neoliberalen Positionen, zu Globalisierung und den systematischen Abbau öffentlicher Infrastruktur vertreten werden, wenn Veränderung als unvermeidlich akzeptiert wird, wenn die Lust an der Mitgestaltung der Veränderung einem passiven Hinnehmen ökonomischer Prozesse weicht, dann empfinden sich die Menschen als wehr- und schutzlos. Und das ist genau die geistige Verfassung, die rechte Populisten für ihre Opfererzählungen und ihre bösartigen Vereinfachungen brauchen."/yyzz/DP/nas
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