"Das Rezept von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zur finanziellen Stabilisierung der Krankenversicherung lautet: Möglichst vielen wehtun, also gesetzlich Versicherten, Praxen, Kliniken, Apotheken und auch der Pharmaindustrie. Letztere soll für patentgeschützte und damit teure Medikamente einen jährlich steigenden Rabatt gewähren müssen. Nicht nur Krankenkassen, auch viele Politiker finden, dass die Branche damit eher glimpflich davonkommt. Das sehen die Arzneimittelhersteller komplett anders. Und sie bekommen Rückenwind von Landespolitikern, die Investitionen erhoffen. Kurzatmiges Stopfen von Löchern kann zwar neuerliche Beitragserhöhungen vermeiden, aber das System nicht zukunftsfest machen. Nur mit einer auf Dauer stabil finanzierten Krankenversicherung schafft man Rahmenbedingungen, die auf Jahre kalkulierbar sind, nicht nur für die Pharmabranche, sondern für alle Beteiligten."/DP/he
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