"Trotz weniger Zucker in Limonaden gibt es in Großbritannien so gut wie keinen messbaren Rückgang von Adipositas bei Kindern. Leider überzeugen die Vorschläge der Gegner der Zuckersteuer, was man denn stattdessen tun sollte, genauso wenig. In Ernährungsbildung müsse man investieren, heißt es. Das ist auf individueller Ebene ganz sicher ein entscheidender Baustein, aber wer dem Bildungssystem das nächste Problem überstülpen möchte, verkennt die Lage an den Schulen. Wie man aus der Union hinter vorgehaltener Hand hört, könnte die Lösung darin liegen, dass eine Höchstgrenze für Zucker in Getränken festgelegt wird. Das Beispiel Großbritannien lehrt, dass dies denselben Effekt hätte wie eine Abgabe auf Zucker. Mit höheren Staatseinnahmen sollte ohnehin niemand rechnen. Genauso wenig wie mit einer drastischen Reduzierung von Übergewicht."/yyzz/DP/he
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