Gut wäre, wenn Merz seinem Personalumbau, den er ja nur wegen des Rücktritts von Fraktionschef Jens Spahn einleitete, nun auch noch eine positive politische Vision folgen ließe. Denn wohin der Kanzler eigentlich will mit dem Land, weiß man auch nach fast 15 Monaten schwarz-roter Regierung immer noch nicht so richtig. Viel wird jetzt davon abhängen, ob das neue Personal tatsächlich einen Neustart verkörpert und die nötigen Reformen angepackt werden - zur Not auch gegen Widerstände des Koalitionspartners SPD. Denn eins ist auch klar: Die Sozialdemokraten dürften die Einarbeitung der Neuen in der CDU dafür nutzen, wieder stärker eigene Akzente in der Koalition zu setzen. Am Ende wird es auch hier auf Merz ankommen, der Führungsstärke beweisen muss. Die hat der Kanzler bei vielen Reformvorhaben bislang allerdings leider vermissen lassen./yyzz/DP/zb
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