"Ob in der Softwareentwicklung oder in den Produkten selbst: Das Tempo beim Einsatz Künstlicher Intelligenz ist halsbrecherisch - daher kommt es immer wieder zu Problemen. AWS ist kein Einzelfall. Beim Konkurrenten Microsoft passierte der Fehler nicht im Maschinenraum, sondern direkt im Produkt: Der Copilot griff über Wochen auf E-Mails zu, die als vertraulich gekennzeichnet waren - der digitale Assistent verarbeitete Entwürfe und gesendete Nachrichten, auf die er keinen Zugriff haben sollte. Bei einem Chatbot von Meta wiederum entdeckte ein Sicherheitsforscher 2025 eine Sicherheitslücke. Ein Angreifer hätte theoretisch massenhaft private Unterhaltungen von Nutzern einsehen können. Alle drei Konzerne reagierten mit Varianten derselben Antwort: Es handele sich um einen Einzelfall, man habe ihn behoben, es gebe keine Hinweise auf Schäden. Das mag stimmen. Doch es ändert nichts am strukturellen Problem. Denn diese Fehler sind das Ergebnis eines Wettbewerbs, der die falschen Anreize setzt."/DP/jha
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