"(...) es [ist] mehr als heikel, ausgerechnet bei der beliebtesten familienpolitischen Leistung, dem Elterngeld, zu sparen. Die Geburtenrate hat einen neuen Tiefststand im Nachkriegsdeutschland erreicht. Familien, Kinder und Jugendliche müssen zunehmend darum kämpfen, in der Mehrheitsgesellschaft der über Sechzigjährigen noch gesehen zu werden. (...) Insgesamt erlaubt der Gesetzentwurf, der in der Ressortabstimmung und im parlamentarischen Verfahren noch deutliche Veränderungen erfahren kann, den Familien eine individuellere Planung. Nicht nachzuvollziehen ist allerdings, warum die Ministerin die obere Einkommensgrenze von 175.000 Euro Jahreseinkommen nicht antasten wollte. Selbst eine leichte Senkung hätte Einsparungen gebracht und der Mittelschicht womöglich weiter die berufliche Auszeit von 14 Monaten ermöglicht."/DP/jha
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