- Bärbel Bas trat aus familiären Gründen zurück.
- Der Rücktritt gefährdet die schwarz-rote Koalition.
- Die Rentenreform konnte unter Bas nicht umgesetzt werden.
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"Dieser Rücktritt hat eine zutiefst menschliche Seite. Bärbel Bas hat die Reißleine gezogen, weil sie sich aufgrund familiärer Herausforderungen nicht mehr in der Lage sah, ihr kräftezehrendes Regierungsamt auszufüllen. Die Entscheidung verdient Respekt. Sie erinnert an Franz Müntefering, der 2007 sein Ministeramt aufgab, weil er seine an Krebs erkrankte Ehefrau pflegen wollte. So respektabel der Bas-Rücktritt ist, für die schlingernde schwarz-rote Koalition ist er gefährlich. Bas steckte mitten in ihrem wichtigsten Projekt, der Rentenreform. Ihr oblag es, die zentrale sozialpolitische Weichenstellung umzusetzen. Das hat sie nicht geschafft. Inzwischen glaubt man, die Gründe dafür zu kennen. Am politischen Schaden ändert das nichts. Bas stößt auch ihre SPD in ein Loch. Mit ihr verliert die Partei jene Hälfte ihres Führungsduos, die von der Basis noch getragen wurde. Lars Klingbeil ist bei vielen Genossen unten durch. Spätestens jetzt ist er ein Vorsitzender auf Abruf."/yyzz/DP/stw
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