- Gaspreise an der Börse sind stark gestiegen.
- Preiserhöhungen erreichen Verbraucher mit Zeitverzug.
- Sinkende Preise führen nicht sofort zu geringeren Preisen.
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Der Erdgaspreis stieg am Dienstag an der Börse in Amsterdam wegen des Iran-Krieges auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Zeitweise lag der Preis für eine Megawattstunde Erdgas, das im April geliefert werden soll, bei mehr als 65 Euro. Am vergangenen Freitag betrug er noch knapp 32 Euro. Hauptgrund ist ein fortgesetzter Lieferstopp von Flüssigerdgas (LNG) aus dem wichtigen Förderland Katar. Hinzu kommen starke Einschränkungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zwischen Persischem Golf und dem Golf von Oman.
Nach Angaben des Energiewirtschaftsverbandes BDEW kaufen die meisten Energieversorger das Erdgas langfristig ein, um starke Preisschwankungen abzufedern. Dies bedeute, dass steigende Börsenpreise nicht sofort und nicht in vollem Umfang an die Endkunden weitergegeben würden.
Umgekehrt führten allerdings sinkende Großhandelspreise nicht unmittelbar zu niedrigeren Endkundenpreisen. "Dadurch werden Verbraucher vor extremen Preissprüngen - wie zum Beispiel in der Energiekrise in 2022 - geschützt. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Preissenkungen erst zeitverzögert bei den Haushalten ankommen", hieß es zur Begründung./tob/DP/stw
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