- Japan hat ein chinesisches Fischerboot beschlagnahmt.
- Der Kapitän weigerte sich, in Japans Zone anzuhalten.
- Es ist das erste Mal seit 2022, dass ein Boot festgesetzt wurde.
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Dem Kapitän werde vorgeworfen, sich etwa 170 Kilometer südwestlich der Insel Meshima einer Inspektion an Bord durch einen japanischen Fischereibeamten entzogen zu haben, hieß es. Die Fischereibehörde gehe mit solchen Überprüfungen gegen illegale Fischerei in den Gewässern um Japan vor.
China erwarte von Japan, sich an das Fischereiabkommen zwischen beiden Ländern zu halten. Die Regierung habe chinesische Fischer stets dazu aufgefordert, sich an Gesetze und Vorschriften zu halten, sagte Außenamtssprecher Lin Jian in Peking. China hoffe, Japan gewährleiste die Sicherheit und Rechte der chinesischen Besatzung, sagte er.
Japans Regierungschefin Sanae Takaichi sagte kürzlich, sie wolle die Dialogkanäle mit China trotz der derzeit angespannten Beziehungen offenhalten. Vergangenen November war sie kurz nach ihrem Amtsantritt mit der Führung in Peking aneinandergeraten, als sie sagte, ein Angriff Chinas auf die demokratische Inselrepublik Taiwan würde eine "existenzbedrohende Situation" für Japan darstellen, was zu einer militärischen Reaktion führen könne./ln/DP/jha
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