WASHINGTON (dpa-AFX) - Das US-Militär setzt nach eigenen Angaben die Seeblockade in der Straße von Hormus und in der Nähe der Meerenge weiter durch. Seit Beginn der Maßnahme hätten 23 Schiffe auf Anweisung der US-Streitkräfte ihren Kurs geändert oder seien umgekehrt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Die Seeblockade richtet sich gegen Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel.
Centcom veröffentlichte ein Foto von einem Küstenkampfschiff im Arabischen Meer. Auf weiteren, auf Freitag datierten Bildern sind Kampfhubschrauber zu sehen, die über beziehungsweise in der Nähe der Straße von Hormus über dem Wasser fliegen. Im Hintergrund sind Handelsschiffe zu sehen. Die Soldaten sorgten "durch ihre sichtbare Präsenz für die Wahrung der Freiheit der Schifffahrt", hieß es dazu.
Seit Kriegsbeginn Ende Februar ist der Handel durch die wichtige Meerenge weitgehend zum Erliegen gekommen - daran änderten bislang auch weder die US-Seeblockade noch die am Freitag vom Iran verkündete Öffnung, die mittlerweile wieder widerrufen ist./scr/DP/zb
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