Den genauen Zeitplan ließ die Regierung in Warschau offen. "Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten paar Dutzend Stunden bereit sein werden und, dass die Evakuierung nur diejenigen betreffen wird, die als Touristen oder mit einem Kurzzeitaufenthalt in Israel festsitzen", sagte Moscicka-Dendys. Es sei nicht geplant, polnische Staatsbürger aus der gesamten Region des Nahen Ostens auszufliegen.
Slowakei schickt zwei Regierungsflieger
Auch die Slowakei will ihre Bürger aus der Krisenregion ausfliegen. Schon am Montagabend werde der erste von zwei in die Region geschickten Regierungsfliegern in Bratislava zurückerwartet, weitere Details wolle man aber aus Sicherheitsgründen vorerst nicht bekanntgeben, teilte das Außenministerium in Bratislava mit. Das Innenministerium konkretisierte, dass der erste Flug mit 91 Passagieren aus Jordanien, der zweite aus Zypern ankommen werde.
"Wir sind in Kontakt mit allen unseren Staatsbürgern in der Region, die sich freiwillig registriert haben, und geben ihnen Anleitungen für die weitere Vorgangsweise", ließ das Außenministerium wissen. In der Vergangenheit nahm die Slowakei in Krisensituationen auch Bürger anderer europäischer Länder auf ihren von Armee und Innenministerium organisierten Evakuierungsflügen mit. Dies wird auch diesmal nicht ausgeschlossen.
Rumänische Medien berichteten unterdessen, dass einzelne Rumänen Israel auf dem Landweg über Jordanien verlassen hätten. Als weitere mögliche Route zu Lande gilt Ägypten. Rumäniens Regierung hat bislang keine Pläne zum Ausfliegen bekanntgegeben./dhe/DP/jha
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