Panne am Flughafen: Verriegelungsstift für Fahrwerk nicht eingesteckt

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 383
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Die Tragfläche eines Flugzeugs (Symbolbild).
- pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Panne eines Dreamliner am Frankfurter Flughafen Anfang Juni ist der Verriegelungsstift für das Bugfahrwerk nicht eingesteckt gewesen. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervor. Er sei nach dem Vorfall in einer Aufbewahrungskiste gefunden worden.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

In dem Bericht ist zudem von deutlich mehr Verletzten die Rede als bisher bekannt. Demnach wurden 2 Menschen schwer und 21 Menschen leicht verletzt. Die Lufthansa hatte kurz nach dem Vorfall von fünf Verletzten gesprochen.

Was war passiert?

Anfang Juni war auf einer Parkposition unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs eingeklappt. Bei dem Vorfall stand die Maschine mit der Flugnummer LH450 an Einstiegsposition A15 vor dem Terminal 1. Sie sollte nach Los Angeles fliegen. Zu diesem Zeitpunkt waren nur Mitarbeiter an Bord, die Fluggäste warteten auf das Boarding.

Nach Angaben der BFU gingen an dem Morgen 13 Mitglieder der Besatzung an Bord, zudem seien bereits 13 Mitarbeiter der Bodenabfertigungsdienste im Flugzeug gewesen. Auf den Pilotensitzen seien zwei Techniker gewesen. Diese "waren gerade dabei, einen Test durchzuführen, um eine offene Beanstandung an der Steuerung der Hauptfahrwerkstüren zurückzustellen."

Werte aus dem Artikel:
Boeing Aktie 190,28 € -0,03%
Fraport Aktie 67,45 € -1,53%
Lufthansa Aktie 9,094 € -0,89%

Im Verlauf dieses Tests sollte demnach Fahrwerkshebel auf die Position "UP" gesetzt werden, hieß es in dem Zwischenbericht. Unmittelbar danach sei das Bugfahrwerk eingefahren und das Luftfahrzeug sei mit dem vorderen Rumpf auf dem Boden aufgeschlagen. "Die Cockpittür schlug nach dem Aufprall zu. Gleichzeitig fiel die Stromversorgung aus und die Beleuchtung im Flugzeug erlosch."

Die BFU weist darauf hin, dass im Zwischenbericht keine Unfallursache genannt wird. Die Untersuchungen dazu dauerten noch an./wem/DP/mis


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB6H7B5 , DE000NB6WXS6 , DE000NB6X7X9 , DE000NG6FG14 , DE000NB643N3 , DE000NB65UA7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend