- Der ostdeutsche Maschinenbau hat 2025 Aufträge gewonnen.
- Die Bestellungen sind real um rund 3 Prozent gestiegen.
- Im Dezember zogen die Inlandsbestellungen um 17 Prozent an.
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Zum Jahresende habe es zudem aus dem Inland einen deutlichen Schub an Aufträgen gegeben. Den Angaben zufolge zogen im Dezember die Inlandsbestellungen bei den Maschinen- und Anlagenbauern zwischen Ostsee und Erzgebirge um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an.
"Kein Grund zur Entwarnung" - Dazu mahnt die Branche
"Die Zahlen für 2025 sind ein solides Fundament, aber kein Grund zur Entwarnung", erklärte der Geschäftsführer des VDMA Landesverbandes Ost, Oliver Köhn. Um das Wachstum zu verstetigen, brauche es deutlich bessere regionale Standortbedingungen. "Dazu gehört in erster Linie eine Beschleunigung der Verwaltungsprozesse, damit Investitionen im Maschinenbau und Großprojekte nicht durch langwierige Genehmigungsverfahren auf Landesebene ausgebremst werden." Dafür müssten die Länder die Digitalisierung ihrer Behörden spürbar beschleunigen.
Mit Geld aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität müsse rasch Investitionen in leistungsfähige Verkehrsachsen sowie moderne Energie- und Logistikinfrastruktur anschieben. So könnten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette dauerhaft effizient und global wettbewerbsfähig bleiben.
Zum VDMA Landesverband Ost zählen nach eigenen Angaben etwa 350 Unternehmen, Werke und Niederlassungen des Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahresdurchschnitt 2025 bot die Branche 78.200 Menschen Arbeit. Erfasst sind dabei aber nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern./hum/DP/stw
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