- Das US-Justizministerium veröffentlichte Epstein-Dokumente.
- Opferanwalt Scarola kritisiert übermäßige Schwärzungen.
- Teilveröffentlichung soll das Leid der Opfer vergrößern.
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"Nach allem, was ich bisher gesehen habe, bin ich überzeugt, dass die Dokumente in übermäßigem Umfang geschwärzt wurden", sagte Scarola dem Nachrichtenmagazin. In begründbaren Fällen seien Schwärzungen nötig - zum Schutz der Privatsphäre der Opfer und der Unschuldsvermutung mutmaßlicher, bislang nicht öffentlich bekannter Täter. "Dennoch geht das Ausmaß dieser Schwärzungen weit über alles hinaus, was ich für gerechtfertigt halte", sagte er.
Anwalt: Teilveröffentlichung vergrößert das Leid der Opfer
Auf die Frage, ob er glaube, dass mutmaßliche Täter durch die hohe Menge der Schwärzungen geschützt worden seien, antwortete Scarola mit "Ja". Aus Sicht der Opfer vergrößere diese Teilveröffentlichung deren Leid, betonte er. Ihnen sei immer wieder versprochen worden, dass die Unterlagen vollständig offengelegt würden. Doch dieses Versprechen sei immer gebrochen worden.
Aus Sicht Scarolas wird der öffentliche Druck weiter steigen: "Die Öffentlichkeit ist nicht glücklich mit dem veröffentlichten Material. Es wird weiterhin starke Forderungen nach weiteren Ermittlungen geben." Jenseits der Veröffentlichung von Akten müsse der US-Kongress eine umfassende und vollständige Untersuchung der Korruption im Zivilrechtssystem durchführen, die in den Fällen Epstein und dessen früherer Partnerin Ghislaine Maxwell eine Rolle gespielt hätten./sl/DP/he
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