Die Entwicklung der Ölpreise hängt derzeit vor allem von der Lage im Nahen Osten ab. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und dem Iran in der vergangenen Woche haben die Ölpreise deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent sprang am vergangenen Freitag mit dem Kriegsbeginn in der Spitze um rund neun Dollar oder 13 Prozent auf 78,50 Dollar nach oben.
Am Mittwochabend wurde bekannt, dass Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) eine diplomatische Initiative zur Deeskalation im Nahen Osten anstrebt. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien will er den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag zu einem Gespräch in Genf treffen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen in Berlin erfuhr.
Unterdessen attackierte Israel den Iran erneut. Dabei seien Ziele in der Hauptstadt Teheran und anderen Gebieten des Landes angegriffen worden, teilten die Streitkräfte mit. Zuvor hatte der Iran nach israelischen Militärangaben mehrere Raketen auf Israel abgefeuert.
Unklar ist nach wie vor, ob die Vereinigten Staaten direkt in den Krieg eingreifen. US-Präsident Donald Trump hat sich bisher nicht festgelegt. Er hatte am Mittwochabend eine Forderung einer "bedingungslosen Kapitulation" wiederholt, schloss andererseits aber weitere Verhandlungen auch nicht komplett aus. Es sei noch nicht zu spät./zb/jha/
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