Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung am Markt. Am Vortag waren die Ölpreise in der Spitze noch um jeweils etwa vier Dollar je Barrel gestiegen. Als Auslöser für den Preissprung gilt eine wachsende Sorge vor einem möglichen Angriff Israels auf den wichtigen Öl-Förderstaat Iran. Offenbar aus Sicherheitsgründen haben die USA ihr Botschaftspersonal in der Region reduziert, was die Furcht vor einem bevorstehenden Militärschlag schürte.
Allerdings wurde zuletzt bekannt, dass die Gespräche zwischen dem Iran und den USA über Teherans Atomprogramm am Wochenende im Oman fortgesetzt werden. Aufgrund wachsender Spannungen in der Region war bis zuletzt nicht klar, ob es eine weitere Verhandlungsrunde geben wird.
"Einmal mehr drängen sich die Spannungen im Nahen Osten in den Vordergrund", kommentierte Analyst John Evans vom Handelshaus PVM. Da der Iran im Falle eines Bombenangriffs mit Angriffen auf amerikanische Ziele drohe, habe die Evakuierung von Botschaftsmitarbeiter durch die USA den Konflikt in der Region erneut in den Mittelpunkt gerückt./jkr/jha/
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