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Ölpreise fallen leicht trotz eines drohenden US-Militärschlags gen den Iran

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch trotz eines befürchteten militärischen Eingreifens der USA im Iran etwas gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete 76,29 US-Dollar und damit 16 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um zehn Cent auf 74,70 Dollar (Dollarkurs).

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Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Quelle: - © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:
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US-Präsident Donald Trump forderte den Iran zu einer "bedingungslosen Kapitulation" auf. Zuletzt hatten sich bereits Befürchtungen verstärkt, dass die USA Ziele im Iran angreifen könnten. Damit wäre im Krieg zwischen Israel und dem Iran eine neue Eskalationsstufe erreicht.

Rohstoffexperten hatten in den vergangenen Tagen mehrfach darauf hingewiesen, dass der Ölmarkt derzeit ausreichend versorgt sei. Der Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran hatten am vergangenen Freitag einen starken Preissprung am Ölmarkt ausgelöst. Seit Beginn der Woche ging es mit den Ölpreisen zwar teilweise weiter nach oben, der Anstieg fiel aber deutlich schwächer aus.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) wies in seiner jüngsten Studie darauf hin, dass die Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt derzeit nur moderat steige. Am Morgen hatte die Regierung in Japan gemeldet, dass die Menge an importiertem Rohöl im Mai kräftig gesunken sei. Generell dürfte die Ölnachfrage durch den anhaltenden Handelskonflikt der USA mit den meisten seiner Handelspartner weiterhin beeinträchtigt werden, sagte Commerzbank-Experte Fritsch./jkr/la/mis


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