- Die Niederländer wählen erneut ihr Parlament.
- Rund 13 Millionen Bürger sind zur Wahl aufgerufen.
- 27 Parteien stellen sich zur Wahl der Abgeordneten.
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Die Wahl war nötig geworden, nachdem die bisherige rechte Vier-Parteien-Koalition im Juni nach nur elf Monaten zerbrochen war. Der Populist Geert Wilders hatte den Bruch nach einem Streit um Asyl-Gesetze erzwungen. Seine radikal-rechte Partei für die Freiheit (PVV) war erstmals an einer Regierung beteiligt. Üblicherweise wird das Parlament für vier Jahre gewählt.
In Umfragen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen von fünf Parteien ab. Erneut könnte wie schon vor zwei Jahren die Anti-Islam-Partei von Wilders mit rund 20 Prozent stärkste Kraft werden. Doch dass er erneut regieren wird, scheint ausgeschlossen. Denn alle etablierten Parteien schließen eine Zusammenarbeit mit ihm aus.
Favoriten sind auch das rot-grüne Bündnis, die christdemokratische CDA, die linksliberale D66 und die rechtsliberale VVD. Nach den Umfragen hat nur eine Große Koalition mit diesen vier Parteien Aussicht auf eine stabile Mehrheit./xx/DP/jha
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