- Nachtwölfe starten ihre Bikersaison in Moskau.
- Die Tour endet am 9. Mai in Pjatigorsk, Nordkaukasus.
- Die Biker bringen Erde von Gedenkstätten nach Russland.
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Den Trend sieht auch der Vertreter der "Nachtwölfe" ("Notschnyje Wolki") in Deutschland, Denis Naletow. Er nennt zwar keine Zahlen. Aber trotz möglicher Beobachtung durch deutsche Behörden und Sanktionen werde in diesem Jahr mit der internationalen Bikertour "Wege des Sieges" an den Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs erinnert. Das sagte er in einer von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass organisierten Videoschalte.
Einige ultranationalistische Mitglieder des Clubs sind wegen ihrer Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine mit Sanktionen belegt.
Biker wollen Erde aus Deutschland nach Russland bringen
Naletow sagt, dass es darum gehe, die für die Befreiung Europas gefallenen Soldaten der Roten Armee zu ehren. Anders als in anderen Bundesländern hätten sich die Biker in Berlin in der Vergangenheit von der Polizei daran gehindert gefühlt. "Natürlich haben unsere Leute Angst, an solchen Aktionen teilzunehmen", sagt er. "Wir verstoßen aber nicht gegen die Gesetze."
In Moskau starteten die "Nachtwölfe" am Samstag ihre Bikersaison und zugleich die "Siegesfahrt". Die Tour soll am 9. Mai - zum landesweit in Russland groß gefeierten Tag des Sieges der Sowjetunion über Hitlerdeutschland - in Pjatigorsk im Nordkaukasus enden.
Die Biker aus Deutschland wollen Erde von Gedenkstätten, die an gefallene Sowjetsoldaten erinnern, dorthin bringen. "Wir hoffen, dass es keine Probleme an der Grenze gibt", sagt Naletow. Angaben zur geplanten Reiseroute Richtung Russland macht er nicht.
Saldastanow reagiert auf Kinofilm "Der Magier im Kreml"
Die "Nachtwölfe" kommen auch prominent in dem gerade in deutschen Kinos laufenden Film "Der Magier im Kreml" mit Jude Law in der Rolle des Kremlchefs vor. Saldastanow wird da mit Klarnamen als jemand gezeigt, der im Auftrag des Kreml und gegen Bezahlung mit seinem Bikerclub russische Patrioten und Nationalisten auf Linie halten soll.
Gesehen hat er den in Russland nicht öffentlich gezeigten Film nicht, wie Saladastanow der Deutschen Presse-Agentur sagt. "Ich erwarte nichts Gutes von solch einem Film", sagt er. Westliches Kino bediene immer wieder "russenfeindliche" Klischees./mau/DP/he
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