- Schweizer Uhrenexporte in die USA stiegen um 89%
- Die Zölle auf Schweizer Produkte wurden auf 15% gesenkt
- Globale Exporte stiegen um 11,7% auf 2,2 Milliarden Franken
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Im vergangenen Jahr waren die Uhrenexporte eingebrochen, weil US-Präsident Donald Trumps zeitweise 39 Prozent Einfuhrzölle auf Schweizer Produkte verhängt hatte. Im November hatten die Schweizer die Zölle auf 15 Prozent heruntergehandelt.
Beim Export nach China gab es einen umgekehrten Effekt: Den Einbruch im September von 14,2 Prozent erklärt der Verband damit, dass der Wert im September 2025 besonders hoch gewesen sei. Auch Singapur und die Vereinigten Arabische Emirate verzeichneten einen Rückgang.
Verband: Trend zu billigeren Uhren
Der Verband sieht einen Trend zu preisgünstiger Ware. Dazu rechnet er Uhren für weniger als 500 Franken. Im Segment bis 200 Franken (etwa 216 Euro) legten die Exporte im September um 30 Prozent zu, im Segment 200 bis 500 Franken um 52 Prozent. Im teuersten Segment ab 3000 Franken legten die Exporte um 9,9 Prozent zu.
Insgesamt stiegen die weltweiten Exporte nach diesen Angaben im Vergleich zu September 2025 um 11,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken (rund 2,4 Mrd. Euro). Es war der vierte Monat in Folge mit Zuwächsen./oe/DP/mis
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