Mutares – next Exit. SDAX-Dividendenkönig, KGV unter 3. Was stimmt hier nicht?
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- © nantonov / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images
Mutares Aktie allein nach den Bewertungskennziffern betrachtet, wäre „hot“. Aber es muss doch Gründe für die Zurückhaltung der Anleger geben. Natürlich man denkt an die Gotham Attacke, BaFin-Biulanzprüfung, aber letztendlich sind diese Geschichten ohne Schaden für das Unternehmen gelöst worden.
Dann gab es im Vorjahr noch den Traumexit bei STEYR Motors und bereits mehrere Exits dieses Jahr plus einen Exit „in der Mache“ bei MAGIRUS, der durchaus grosses Potential bieten könnte. Heute gab’s einen Exit im automotive-Sektor, Beweis, das Mutares auch in der kritisch betrachteten Branche Werte heben kann. Und aufgrund der günstigen „Einkaufspreise“ wohl weiterhin ein spannender Sektor für die Münchener. Also woran liegt es, das die Aktie der Mutares relativ günstig erscheint? Liegt’s an den anlegerfeindlichen Verhaltensweisen eines ehemals börsnenotierten und grösseren Carve-Out Spezialisten – der Aurelius – die auf das Carve-Out Geschäft als Börsenstory austrahlen?
Der Reihe nach: Der geplante Verkauf von Walor Precision Turning an Reed Capital passt zur aktuellen Marschroute von Mutares. Die Münchener treiben den Umbau ihres Automobilportfolios konsequent voran. An der Börse beliebt es aber, wie bereits gesagt, widersprüchlich: Operativ liefert das Beteiligungshaus starke Zahlen und hohe Ausschüttungen, doch viele Anleger scheuen weiterhin die Aktie.
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