BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei will das südamerikanische Land zum Zentrum der KI-Industrie machen. Die Künstliche Intelligenz befreie den Menschen von den Einschränkungen des eigenen Gehirns und treibe die Produktivität in bislang unbekannte Sphären voran, schrieb der Wirtschaftswissenschaftler in einem Gastbeitrag in der britischen Zeitung "Financial Times".
Für dich zusammengefasst:
Argentiniens Präsident Javier Milei will KI-Zentrum werden.
Eine Gesetzesinitiative schafft rechtlichen Rahmen für KI.
Peter Thiel besucht Milei zu Gesprächen über Künstliche Intelligenz.
Eine Gesetzesinitiative der Regierung soll nun den rechtlichen Rahmen für eine KI-Bonanza in Argentinien schaffen. Demnach soll die Künstliche Intelligenz in dem südamerikanischen Land weitgehend unreguliert bleiben. Zudem wird den Plänen zufolge im argentinischen Unternehmensrecht eine neue Kategorie für im Wesentlichen von KI-Agenten gesteuerte Firmen eingeführt. Außerdem soll eine niedrige Unternehmensteuer für diese nicht menschlichen Firmen Argentinien als Standort attraktiv machen.
"Wir haben geöffnet", schrieb Milei in dem Meinungsartikel. "Lasst Buenos Aires für die KI werden, was Amsterdam für die Zeit der Seefahrt war." Zuletzt hatte der argentinische Präsident den deutschstämmigen US-Investor Peter Thiel im Regierungssitz Casa Rosada zu Gesprächen über Künstliche Intelligenz empfangen. Der Mitgründer von Paypal und Palantir verbringt Medienberichten zufolge derzeit viel Zeit in Buenos Aires, wo er ein Haus gekauft und seine Töchter an einer Schule angemeldet haben soll./dde/DP/zb
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