Noch größer fällt der Unterschied bei Spenden von Unternehmen und Branchenvertretern aus. In diesem Bereich geht mehr als das Elffache an republikanische Kandidaten. Als möglicher Grund gilt die wirtschaftspolitische Haltung der Republikaner. Sie stehen Regulierungen im Finanzsektor traditionell skeptischer gegenüber als viele Demokraten.
Krypto-PACs investieren allerdings nicht nur in Unterstützung, sondern auch gezielt gegen politische Gegner. Nach Angaben der Plattform ist bislang sogar mehr Geld gegen demokratische Kandidaten eingesetzt worden als für sie.
Ein Großteil der Mittel fließt derzeit in die Vorwahlen. Dort versucht die Branche offenbar, möglichst früh kryptofreundliche Kandidaten durchzusetzen. In Illinois haben Krypto-PACs mehr als zehn Millionen US-Dollar gegen die Demokratin Juliana Stratton investiert. Auch in Georgia hat Geld aus dem Krypto-Sektor eine wichtige Rolle gespielt: Jasmine Clark hat laut “Follow the Crypto” rund 4,2 Millionen US-Dollar erhalten. Ein Krypto-PAC ist eine politische Lobbyorganisation aus dem Krypto-Sektor, die mit hohen Geldsummen Wahlkämpfe unterstützt oder Kandidaten finanziell bekämpft.
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