US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio hatten Deutschland und anderen europäischen Verbündeten die Beschneidung der Meinungsfreiheit und die Ausgrenzung von Parteien wie der AfD vorgeworfen. Merz hat sich schon mehrfach eine Einmischung in die deutsche Innenpolitik verbeten und die Äußerungen von Vance in München als "übergriffig" bezeichnet.
Merz bekräftigt Stärkung der Bundeswehr
In Washington betonte er, dass Deutschland ja auch sehr zurückhaltend sei, wenn es um die Innenpolitik in den USA gehe. Als Hauptthemen nannte der Kanzler die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs, die Handelspolitik und die Zusammenarbeit in der Nato. Er bekräftigte, dass Deutschland "die stärkste konventionelle Armee in Europa" aufbauen wolle. In der ersten Amtszeit hatte Trump Deutschland vorgeworfen, zu wenig in Verteidigung zu investieren.
Merz erwartet keine Durchbrüche
Bei den drei Hauptthemen erwarte er nicht, "dass es jetzt hier Durchbrüche gibt", betonte Merz. Er wolle aber darauf dringen, dass die wirtschaftspolitische Kooperation zwischen dem Kanzleramt und dem Weißen Haus wieder intensiviert werde./mfi/DP/zb
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