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Merz bei Miosga: Kanzler-Bonus oder Kanzler-Malus?

BERLIN (dpa-AFX) - "Ein Jahr Kanzler - Wie schwer ist Regieren, Herr Merz?": Nach dem "Tatort" am Sonntagabend hat Caren Miosga diesmal Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als Talk-Gast begrüßt. Je nach Sichtweise lässt sich ein kleiner Kanzler-Bonus oder aber ein Kanzler-Malus ablesen: Im Schnitt 2,78 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren vor dem Fernseher dabei.

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Friedrich Merz beim EPP Congress in Rotterdam
Quelle: - ©www.davidplas.be, cc-by-2.0:

"Das war die höchste Reichweite für das Format seit zwei Monaten", berichtete das Branchenportal "DWDL.de" am Morgen. Im Vergleich zur Durchschnittsreichweite des Jahres 2025 - rund 3,1 Millionen Zuschauer - war es jedoch eine weniger gute Reichweite.

Der Marktanteil belief sich auf 15,6 Prozent beim Gesamtpublikum. Das bedeutet: So viele Prozent aller zu dieser Zeit überhaupt Fernsehenden schalteten das Erste und die Talkshow ein.

Überdurchschnittliche Quote für Merz

Das war im Vergleich zur "Caren Miosga"-Durchschnittsquote des Jahres 2025 (14,5 Prozent) sogar besser. Das liegt aber eher am Gesamttrend, dass immer weniger Menschen linear fernsehen. Dann können weniger Zuschauer durchaus zu höheren Einschaltquoten führen.

Vor der Talkshow hatte am Sonntagabend ab 20.15 Uhr die letzte "Tatort"-Erstausstrahlung vor der Sommerpause die beste Reichweite erzielt. Die Schweizer Folge "Könige der Nacht" im Ersten holte im Schnitt 7,18 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Fernseher, was einem Marktanteil von 29,8 Prozent entsprach.

19 Wochen lang, also bis zum 13. September, gibt es im Ersten sonntags um 20.15 Uhr nun keinen neuen "Tatort" und keinen neuen "Polizeiruf 110". Das gilt als die bislang längste Sommerpause beim Sonntagskrimi (seit man von Sommerpause bei dem Format spricht)./gth/DP/mis

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