Volatile Wartephase an den Märkten

Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Frankfurt am Main ist einer der wichtigsten Finanzplätze Europas. (Symbolfoto)
- pixabay.com

Tech-Sektor weiterhin unter Druck


Die Aktienmärkte verharren dieser Tage in einer volatilen Wartephase. Während die Marktteilnehmer sehnsüchtig dem für Freitag geplanten SpaceX-Börsengang entgegenblicken, stehen Tech-Aktien weiterhin unter Druck. Es hat den Anschein, dass einige Börsianer nach der jüngsten KI-Rally Gewinne mitnehmen, um Liquidität für den Börsengang zu scheffeln. Gleichzeitig sorgte US-Präsident Trump, der dem Iran in den sozialen Medien vorwarf, einen Apache-Kampfhubschrauber gezielt abgeschossen zu haben, ebenso für Volatilität. Der S&P 500 beendete den Tag mit einem Minus von 0,26 %, während der technologielastige Nasdaq Composite rund 1 % tiefer schloss. Der Euro Stoxx 50 verlor 0,21 %.

Deutsche Industrieproduktion legt zu


Die hiesige Industrieproduktion hat im April um 0,4 % gegenüber dem Vormonat zugelegt. Hier könnten witterungsbedingte Einflüsse jedoch eine maßgebliche Rolle gespielt haben, da das Baugewerbe um 2,4 % zugelegt hat. Etwaige Aufwärtsimpulse für die Konjunktur sind bislang weiterhin eher schwach ausgeprägt, insbesondere aufgrund des Nahost-Krieges. Dennoch war der Start ins zweite Quartal damit nicht so schlecht wie befürchtet.

Heute US-Inflation im Fokus

Am Mittwoch richtet sich der Blick der Marktteilnehmer auf wichtige Makro-Indikatoren, insbesondere aus den USA. Jenseits des Atlantiks stehen die neuesten Inflationszahlen im Fokus. Für den US-Verbraucherpreisindex erwarten wir einen Zuwachs von 0,6 % im Vergleich zum Vormonat. Noch wichtiger für die Einschätzung der zukünftigen Geldpolitik ist die Kerninflation, für die wir einen Anstieg von 0,3 % im Vergleich zum Vormonat prognostizieren. Entsprechend dürften die Daten entscheidend dafür sein, ob die Marktakteure ihre Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Pfades der Fed anpassen müssen. Am Aktienmarkt steht der Technologiekonzern Oracle im Fokus, der seine letzten Quartalszahlen für das Geschäftsjahr 2026 vorlegt. Der Konsens erwartet, dass Oracle im Bereich Cloud-Infrastruktur ein Umsatzwachstum von rund 91 % im Vorjahresvergleich ausweist. Insgesamt verspricht die Kombination aus richtungsweisenden Inflationsdaten und einem prominenten Earnings-Highlight wie Oracle einen handelstechnisch bewegten Mittwoch, an dem sowohl Zins- als auch Aktienmärkte sensibel auf Überraschungen reagieren dürften.


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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

Herausgeber


Landesbank Baden-Württemberg
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