McLaren Minerals (ASX: MML / WKN: A3DMM5) meldet erste, vielversprechende Analyseergebnisse aus der laufenden Bohrkampagne auf dem zu 100 % kontrollierten McLaren Titanium Project in Western Australia. Die Daten aus dem Nordosten der Lagerstätte treffen exakt ins Schwarze: Sie untermauern die bestehende JORC-Ressource, bestätigen Erweiterungspotenzial und stärken das Fundament für kommende Reservenschätzungen sowie die BFS-Studie (Bankable Feasibility Study).
Das 13.000 Meter umfassende Programm zielt auf ein signifikantes Upgrade und die Erweiterung der aktuellen Mineralressource ab. Mit Stand vom 31. Mai 2026 hat das Team bereits 334 Bohrlöcher über insgesamt 6.036 Meter absolviert – ein gewichtiger Schritt in der Umsetzung der Kampagne.
Nach dem Start am 17. März 2026 und einer kurzen Osterpause setzte McLaren zunächst auf Präzision vor Schnelligkeit: Ein bewusst gedrosseltes Tempo in der Frühphase garantierte trockene Proben und eine maximale geologische Datenqualität. Diese Strategie zahlt sich nun in Form eines extrem hochwertigen Datensatzes aus. Mittlerweile läuft das Bohrgerät auf Hochtouren: Allein in den letzten fünf Tagen vor Veröffentlichung wurden 1.254 Meter niedergebracht (rund 250 Meter pro Tag) – und das bei weiterhin idealen, trockenen Bedingungen und hoher Probenrückgewinnung.
Die ersten Laboranalysen aus dem Nordosten der McLaren-Lagerstätte sind ein Volltreffer. Sie bestätigen nicht nur breite Schwermineral-Zonen (HM), sondern überzeugen auch mit starken Gehalten:
- 87 % aller gemeldeten Abschnitte liegen über dem Cut-off von 2 % HM.
- 55 % der Abschnitte weisen Gehalte von über 4 % HM auf (bei einem Durchschnitt von herausragenden 5,54 % HM).
Besonders spannend für Investoren: Mehrere hochgradige Zonen beginnen direkt an der Oberfläche, was sich potenziell positiv auf spätere Abbaukosten auswirken kann. Zu den Highlights zählen:
- MAC140: 27 Meter mit 6,2 % HM ab der Oberfläche (inkl. eines Spitzenwerts von 10,0 % HM zwischen 3 und 4 Metern),
- MAC141: 16 Meter mit 6,4 % HM ab der Oberfläche (inkl. 10,0 % HM zwischen 10 und 11 Metern) und
- MAC142: 24 Meter mit 5,27 % HM ab der Oberfläche (inkl. 8,6 % HM zwischen 5 und 6 Metern).
Ein zentraler Meilenstein der Phase-2-Bohrungen ist der Nachweis, dass sich sowohl das obere als auch das wichtige untere mineralisierte Strandsystem kontinuierlich fortsetzen. Genau diese Kontinuität in der Tiefe war eine der spannendsten geologischen Fragen des Programms.
Managing Director Simon Finnis zeigt sich hochzufrieden: Die ersten Resultate bestätigen exakt die Mächtigkeiten und Gehalte, die für das Ressourcen-Upgrade angepeilt wurden. Das detaillierte Verständnis der Stratigraphie wächst rasant. Ausgewählte tiefe Bohrlöcher stießen zudem auf feuchte Sedimente unterhalb der mineralisierten Horizonte – ein willkommener Bonus, der wichtige Daten für spätere hydrogeologische Untersuchungen liefert.
McLaren Minerals setzt die Bohrungen im Ressourcenbereich nun mit hoher Schlagzahl fort. Die Pipeline an Nachrichten (Newsflow) bleibt prall gefüllt:
- Eastern Shoreline Target: Die Heritage Survey ist abgeschlossen, der finale Bericht wird in Kürze erwartet. Danach werden weitere Bohrtraversen freigegeben,
- Metallurgie: Der Versand der Proben für wichtige metallurgische Testarbeiten steht unmittelbar bevor,
- Abschluss Phase 2: Basierend auf der aktuellen Bohrleistung plant das Unternehmen, das Programm bis Anfang Juli 2026 abzuschließen.
Die daraus resultierende Datenbasis fließt direkt in die nächste Ressourcenmodellierung und weitere technische Studien ein. McLaren Minerals liefert damit genau die Bausteine, die für die nächste Phase der Projektentwicklung entscheidend sind.
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