McLaren Minerals: Bis zu 14,15 % Schwerminerale – Vollständige Bohrdaten ebnen Weg für Ressourcensprung

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McLaren Minerals meldet bis zu 14,15 % Schwerminerale und erweitert die Ressourcengrenzen – jetzt rücken Ressourcenupdate, BFS und erste Erzreserven näher.

Mit dem vollständigen Eintreffen aller Laborergebnisse der Bohrsaison 2026 biegt McLaren Minerals (WKN: A40XP1 / ASX: MML) auf die Zielgerade zur Vergrößerung seines Titanprojekts im westaustralischen Eucla-Becken ein: Die finale Tranche liefert nicht nur Gehalte von bis zu 14,15 Prozent Schwermineralen (Heavy Minerals, HM), sondern belegt vor allem im Südwesten und Süden mächtige Vererzungen außerhalb der bestehenden Lagerstättengrenzen. Zugleich bestätigen engmaschige Sonderbohrungen eine bemerkenswerte Homogenität über mehr als 20 Meter Mächtigkeit ab der Oberfläche. Damit liegen sämtliche Daten auf dem Tisch, um die bereits 529 Millionen Tonnen schwere Mineralressource im Rahmen der laufenden bankfähigen Machbarkeitsstudie (BFS) auf ein neues Fundament zu heben.

Bis zu 14,15 % HM: Südwest-Erweiterung sprengt bisherige Ressourcengrenzen

Die abschließende Auswertung umfasst 137 Bohrlöcher mit 2.210 beprobten Bohrmetern und erbrachte über alle Intervalle hinweg einen längengewichteten Gesamtdurchschnitt von 4,27 Prozent HM – ermittelt ohne künstlichen Cut-off, über die vollen Kernlängen. Bemerkenswert ist die enorme vertikale Ausdehnung: In 92 Bohrungen erstreckten sich die mineralisierten Sedimente über mindestens 15 Meter, 53 Löcher erreichten sogar Mächtigkeiten von 21 Metern oder mehr. Dass es sich dabei um ein hochgradiges System handelt, belegen 69 Bohrungen mit Durchschnitten von über 4 Prozent HM, 34 Löcher mit mehr als 5 Prozent sowie neun Abschnitte jenseits der 6-Prozent-Marke. In 17 Bohrungen traten Spitzenwerte von mindestens 10 Prozent HM auf.

Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Kampagne gliedern sich in drei operative Kernbereiche:

Werte aus dem Artikel:
McLaren Minerals Aktie 0,0045 € -10,0%
  • Südwest-Erweiterung (außerhalb der bestehenden geschlussfolgerten Ressource): Bohrloch MAC773 durchschnitt ab Oberfläche 21 Meter mit 6,35 Prozent HM (inklusive 9,73 Prozent zwischen zwei und drei Metern Tiefe), während MAC774 mit 15 Metern zu 5,40 Prozent und MAC771 mit 17 Metern zu 4,76 Prozent HM die offene Fortsetzung des Systems belegen. Im äußersten Süden unterstreicht MAC767 mit 16 Metern zu 4,71 Prozent HM weiteres Ausdehnungspotenzial.
  • Flache Hochgradzonen ab Grasnarbe: MAC650 lieferte direkt ab Oberfläche neun Meter mit durchschnittlich 9,32 Prozent HM, flankiert von MAC649 mit sechs Metern zu 8,49 Prozent HM. Den absoluten Spitzenwert markierte MAC670 mit 14,15 Prozent HM über ein Ein-Meter-Intervall (elf bis zwölf Meter Tiefe).
  • Außergewöhnliche Kontinuität im Bohrraster: Im südlichen von zwei engmaschigen Testrastern (insgesamt 40 Löcher) erzielten sämtliche 20 Bohrungen über durchgehende Mächtigkeiten von 21 bis 24 Metern Gehalte von mindestens 5,40 Prozent HM – angeführt von MAC713 (21 Meter mit 6,32 Prozent), MAC716 (21 Meter mit 6,28 Prozent) und MAC719 (24 Meter mit 6,13 Prozent HM).

Diese minimale Gehaltsschwankung zwischen benachbarten Bohrpunkten belegt für Geologen eine verlässliche Verteilung der Schwerminerale und liefert die statistische Voraussetzung, um weite Teile des Erzkörpers mit hoher Verlässlichkeit zu klassifizieren.

Von 529 Millionen Tonnen zur BFS: Erste Erzreserven im Fokus

Für Managing Director Simon Finnis markieren die Step-out-Ergebnisse den entscheidenden Hebel für die anstehende Ressourcenaktualisierung: Das System ist weder im Südwesten noch im Süden abgeschlossen. Die angetroffene Mineralisierung bietet handfesten Spielraum, um die bestehende Ressource von 529 Millionen Tonnen (Kategorien Indicated und Inferred) nicht nur geologisch aufzuwerten, sondern in ihrer Tonnage spürbar zu erweitern.

Mit dem vorliegenden Gesamtdatensatz startet nun auch die finale geologische 3D-Modellierung. Die aktualisierte Mineralressourcenschätzung wiederum bildet das Fundament für die Minenplanung der laufenden BFS und soll den direkten Übergang zur erstmaligen Ausweisung kommerzieller Erzreserven ermöglichen. Parallel dazu laufen metallurgische Testprogramme zur Optimierung der Aufbereitungsparameter, während die Integration des zirkonreichen Barossa-Projekts in South Australia die Marktstellung von McLaren Minerals im Eucla-Becken weiter festigen soll. Für Investoren verschiebt sich der Fokus damit vom reinen Explorationsrisiko hin zur wirtschaftlichen Bewertung eines der größten unerschlossenen Titansandsysteme Australiens.

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