Zunächst richten wir unseren Blick auf die aktuelle Lage am Aktienmarkt, die derzeit vom unübersichtlichen Iran-Konflikt beeinflusst ist.
Während die US-Börsen den Iran-Konflikt unmittelbar nach dessen Beginn Ende Februar noch eher als Randnotiz wahrnahmen, hat die damit einhergehende Unsicherheit in den letzten Wochen endgültig die ganze Welt angesteckt. Die meisten gängigen Länder- und Weltindizes haben zwischenzeitlich etwa zehn Prozent von ihren teils zuvor erreichten Hochs korrigiert. Der MSCI World hat dadurch die Gewinne eines guten halben Jahres abgegeben und notiert mit einem KGV von 22 wieder auf dem Bewertungslevel vom September beziehungsweise vor gut einem Jahr.
Trotz deutlicher Korrektur ist der MSCI weiterhin überdurchschnittlich hoch bewertet.
Das aktuelle KGV liegt aber noch immer deutlich über seinem zehnjährigen Schnitt von 19 und dem zwanzigjährigen Schnitt von 17. Eine weitere Korrektur dürfte uns also schon allein aus Bewertungssicht nicht allzu sehr überraschen. Dennoch könnten negative Stimmungsbarometer wie der hohe Volatilitätsindex VIX und ein geringer CNN Fear and Greed Index als Kontraindikatoren kurzfristig immer wieder für Auftrieb sorgen. Wir haben das zum Beispiel in den letzten Tagen gesehen.
Jede kleine gute Nachricht dürfte bei der schlechten Stimmung an den Börsen honoriert werden.
Das für die Weltwirtschaft entscheidende Thema schlechthin im März waren die explodierenden Energiepreise, die durch die Blockade der Meeresenge von Hormuz in der Golfregion verursacht wurden. Über diese Route werden große Mengen an Rohstoffexporten von den Golfstaaten transportiert. So hat sich zum Beispiel der Ölpreis zeitweise nahezu verdoppelt.
Die Blockade der Straße von Hormuz führte zu steigenden Ölpreisen.
Marktteilnehmer haben direkt antizipiert, dass sich hohe Energiekosten in vielen Branchen inflationär bis zum Endverbraucher durchschlagen werden. Die fünfjährigen Inflationserwartungen, abgeleitet davon, wie Investoren Anleihen bepreisen, sind daraufhin deutlich angestiegen.
Höhere Inflationserwartungen könnten mit sinkenden Zinsen unvereinbar sein. Während noch zu Jahresbeginn mehrere US-Zinssenkungen für 2026 erwartet worden waren, so ist diese Erwartungshaltung inzwischen deutlich gedämpft. Zwar würde es sich bei der potenziellen Inflation um einen Angebotsschock handeln, auf den die Zinsen wenig Einfluss hätten, aber sinkende Zinsen würden die Inflation wohl unnötig anheizen. Blicken wir unterhalb beispielsweise auf die vom Markt bestimmte einjährige US-Anleiherendite als Richtwert für eine mögliche Zinsentwicklung. Diese zeigte zuletzt sogar wieder ein wenig nach oben.
Der Markt preist für das Jahr kaum noch sinkende Zinsen ein.
Nach diesem kompakten Überblick auf der Makroebene lassen wir einen wohl für die meisten Depots schwachen Monat hinter uns. Solche Monate sind der Preis für den langfristigen Erfolg an der Börse. Nun blicken wir wie gewohnt in aller Ruhe auf lukrative Einstiegschancen am Aktienmarkt!
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