Kalo Gold: Neues Modell skizziert großes, zusammenhängendes Goldsystem

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Kalo Gold sieht sein Vatu-Aurum-Projekt auf Fidschi nach einem neuen Strukturmodell in völlig neuem Licht: Statt isolierter Ziele deutet nun alles auf einen gigantischen, zusammenhängenden und mehrfach reaktivierten Vulkankomplex hin. Hochauflösende Magnetikdaten, LiDAR und Geochemie identifizieren dabei die WETZ-Strukturzone als potenzielles Zentrum goldführender Fluide. Der Fokus der nächsten Exploration liegt nun auf den strukturellen Schnittpunkten mit dem größten Entdeckungspotenzial.

Das Vatu Aurum-Projekt von Kalo Gold (TSX-V: KALO; OTCID: KLGDF; FSE: 9M51) auf Vanua Levu (Fidschi) steht vor einem geologischen Wendepunkt. Bislang galt die zu 100 % kontrollierte Liegenschaft als eine Ansammlung isolierter Explorationsziele. Ein neues Struktur- und Geologiemodell verändert diese Sichtweise nun fundamental: Vatu Aurum entpuppt sich als ein gigantischer, zusammenhängender und mehrphasig reaktivierter Vulkankomplex! Für die weitere Exploration ist diese Neubewertung von zentraler Bedeutung, da sie unzählige geophysikalische und geochemische Puzzleteile zu einem klaren, hochgradig aussichtsreichen Gesamtbild vereint.

Vom „Flickenteppich“ zum integrierten System

Grundlage dieser maßgeblichen Interpretation sind modernste Datensätze – darunter LiDAR-Topografie, eine Lineament-Untersuchung von 2026, Oberflächenkartierungen sowie historische, regionale AusAID-Daten. Der entscheidende Katalysator war jedoch eine jüngst abgeschlossene, hochauflösende luftgestützte Magnetikmessung über 6.212 Linienkilometer (geflogen mit 100 Metern Linienabstand und 50 Metern Infill über Prioritätszonen).

Strukturelles Modell von Vatu Aurum; Grafik Kalo Gold

Die Auswertung dieser Daten zeigt, dass Vatu Aurum aus vier sich überlagernden geologischen Phasen besteht:

Werte aus dem Artikel:
Kalo Gold Aktie 0,111 € 0,00%

Zunächst schufen frühe intrusive Prozesse und Diatreme eine radiale Durchlässigkeit im Gestein, woraus das sogenannte Qiriyaga-Vent-Feld und ähnliche Strukturen entstanden. Anschließend formte eine regionale Dehnung den Nubu Graben – ein segmentiertes, versetztes System. Im dritten Schritt durchschnitten nordwest-südöstlich (NW-SE) verlaufende Schrägstörungen diesen Graben, reaktivierten alte Strukturen und bildeten Dehnungszonen sowie Pull-aparts. Den Abschluss bildete ein hydrothermaler Überdruck, der genau diese strukturellen Schnittpunkte und die durchlässigen Diatreme nutzte, um goldführende Fluide aufsteigen zu lassen.

Kalo Gold-CEO Terry L. Tucker sieht in diesem Verständnis des mehrfach reaktivierten Komplexes die bislang wichtigste Grundlage für die nächste Explorationsphase.

Der WETZ-Korridor als strukturelles Herzstück

Ein Schlüsselmoment des neuen Modells ist die Identifikation der West-East Transfer Zone (WETZ). Dieser breite, ost-westlich verlaufende Strukturkorridor zeichnet sich geophysikalisch als durchgehendes magnetisches Tief ab und verbindet segmentierte Störungssysteme über das gesamte Projektgebiet hinweg.

Überlagert wird die WETZ vom Nubu Graben. Dort, wo ein Netzwerk aus NW-SE-Schrägstörungen, Riedel-Scherflächen, P-Shears und kleineren Transferstörungen den Graben und die WETZ kreuzt, erwartet Kalo Gold die höchsten Bruchdichten und optimalen Dehnungsräume. Genau dieses NW-SE-Störungsnetzwerk übernimmt im neuen Modell die Hauptrolle als goldführendes Strukturmuster, da es exakt mit den bereits kartierten Gold-im-Boden-Anomalien und jüngsten Grabenproben übereinstimmt.

Konkrete Zielgebiete: Qiriyaga und Wainikoro

Das Modell liefert zudem genauere Ansätze für die kommenden Bohrungen. Im Bereich des Qiriyaga-Komplexes, nahe dem Bohr-Camp, haben die Geologen innerhalb einer Zone von nur 1 mal 1 Kilometer rund vierzehn potenzielle Diatreme und Brekzienröhren ausgemacht. Weitere sogenannte Vent-Strukturen wurden bei 1K und Vunisea identifiziert.

Ein weiteres hochkarätiges Ziel ist Wainikoro. Hier überlagern sich ein magnetisches Tief und eine ausgeprägte Arsen-Gold-Bodenanomalie innerhalb der WETZ-Dehnungsstrukturen. Zusätzliche Fantasie bringt ein Küstengürtel bogenförmiger vulkanischer Merkmale ins Spiel, die als kalderabezogene Zentren interpretiert werden und auf eine tiefe magmatische Quelle für die hydrothermalen Fluide hindeuten.

So geht es auf Vatu Aurum weiter

Mit der internen Logik des neuen Modells richtet Kalo Gold die kommende Exploration nicht mehr auf isolierte Einzelanomalien, sondern gezielt auf jene Kreuzungspunkte, an denen Geologie, Geophysik und Geochemie zusammenfallen. Die Prioritätenliste für die nächsten Arbeiten ist damit klar definiert:

  • Strukturelle Schnittpunkte: Im absoluten Fokus stehen die Kreuzungsbereiche der NW-SE-Störungen mit der WETZ und dem Nubu Graben, insbesondere an den Rändern kalderabezogener Strukturen.
  • Sekundäre Dehnungszonen: Parallele Graben-Splays und sogenannte Step-over-Relay-Zonen bieten weiteres hochgradiges Potenzial.
  • Informationslücken schließen: Der strukturell vielversprechende Korridor zwischen Aurum Prime und Wainikoro, in dem die geochemische Abdeckung noch unvollständig ist, rückt in den Fokus der Feldarbeiten.

Die systematische Explorationsarbeit von Kalo Gold schreitet voran und liefert immer wieder Hinweise darauf, dass das Unternehmen auf der richtigen Spur sind. Wir bleiben dran!

 

 

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