Emperor Metals (CSE: AUOZ; Deutschland: 9NH) nähert sich dem Abschluss des 15.000 Meter Bohrprogramms auf dem Goldprojekt Duquesne West in Québec. Das Unternehmen setzt 2026 nicht nur auf frische Bohrmeter, sondern auch auf die systematische Auswertung historischer Bohrkerne. Insgesamt sollen rund 23.000 Meter zusätzlicher Daten in das geologische Modell einfließen. Damit will Emperor Metals besser verstehen, wie sich breite oberflächennahe Goldzonen, höhergradige Linsen und mögliche Erweiterungen des bestehenden Ressourcenmodells miteinander verbinden lassen.
Das laufende Explorationsprogramm bei Duquesne West umfasst 15.000 Meter neue Diamantbohrungen. Davon wurden bislang bereits 11.030 Meter abgeschlossen, aktuell laufen die Arbeiten an Bohrloch DDH26-34. Parallel dazu hat Emperor Metals rund 8.000 Meter historischer Bohrkerne für die erneute Bewertung identifiziert. Diese werden derzeit für das Schneiden und die anschließende Analyse vorbereitet.
Mehr als 5.000 Meter Kernmaterial befinden sich bereits bei SGS Assay Laboratory zur Untersuchung. Die bisherige Ergebnislage ist allerdings noch sehr früh: Erst rund 4 % der erwarteten Analyseergebnisse liegen dem Unternehmen vor. Verzögerungen entstanden vor allem durch begrenzte Personalkapazitäten bei Dienstleistern und Rückstände in den Laboren. Nach Angaben von Emperor Metals wurden diese Engpässe inzwischen adressiert, sodass in den kommenden Wochen ein stetigerer Ergebnisfluss erwartet wird.
Der Ansatz zeigt, dass Emperor Metals das Projekt nicht allein über neue Bohrungen weiterentwickeln will. Die historische Datenbasis soll ebenfalls stärker genutzt werden, um das Modell zu verfeinern und potenzielle Zonen besser einzuordnen. Gerade bei einem Projekt mit bestehender Ressourcenschätzung kann die Kombination aus neuen Bohrdaten und neu analysiertem Altmaterial zusätzlichen geologischen Zusammenhang schaffen.
Im Zentrum des Programms steht die Frage, wie sich eine erste Entwicklungsphase mit einem möglichen Tagebaumodell darstellen ließe. Emperor Metals konzentriert sich dabei auf mehrere Ziele innerhalb des bestehenden offenen Tagebaukonzepts. Dazu gehört die Prüfung von Mineralisierung unterhalb der östlichen „Nip Zone“, ebenso wie Step-out-Bohrungen zur seitlichen Erweiterung des Tagebau-Fußabdrucks in Richtung der konzeptionellen Hauptgrube.
Zudem sollen durch Infill-Bohrungen oberflächennahe Unzen innerhalb einer möglichen Phase-1-Grube besser definiert werden. Ergänzend werden bislang ungetestete Bereiche innerhalb des größeren Tagebaukonzepts auf zusätzliche Mineralisierung überprüft. Das Ziel ist nicht nur, die Ressource zu erweitern, sondern auch jene Bereiche zu identifizieren, die für eine gestaffelte und kapitalärmere Projektentwicklung infrage kommen könnten.
CEO John Florek ordnet das Programm entsprechend ein: Emperor Metals treffe weiterhin Mineralisierung in mehreren Ausprägungen, was das Vertrauen in die Größe und Kontinuität des Systems stärke. Zugleich gehe es nicht ausschließlich um mehr Unzen, sondern um die Frage, welcher Entwicklungsweg für Duquesne West am effizientesten sein könnte. Ein Phase-1-Tagebauszenario könnte aus Unternehmenssicht mit geringerem Anfangskapital, reduziertem Risiko und einem schlankeren Genehmigungsprozess verbunden sein.
Die bisherigen Arbeiten bei Duquesne West zeigen nach Angaben von Emperor Metals breite mineralisierte Hüllen, in denen auch bedeutende hochgradige Abschnitte auftreten. Als herausragendes Beispiel nennt das Unternehmen einen zuvor gemeldeten Abschnitt von 21,7 Metern mit 35,2 g/t Gold. Solche hochgradigen Bereiche stehen im Mittelpunkt der weiteren Modellierung, sollen aber nicht isoliert betrachtet werden.
Wichtig ist für Emperor Metals vielmehr das Zusammenspiel aus höhergradigen Goldlinsen und umgebender niedriggradiger Mineralisierung. Wenn niedriggradigeres Material an den Rändern der hochgradigen Zonen in ein größeres Modell integriert werden kann, könnte dies die Mächtigkeit und Kontinuität einzelner mineralisierter Bereiche erhöhen. Genau diese Frage untersucht das Unternehmen nun mit Blick auf mögliche Tagebau- und Untertageszenarien.
Die aktuelle Ressourcenschätzung für Duquesne West weist 26,9 Millionen Tonnen in der Kategorie „vermutet“ aus. Diese enthalten 1,46 Millionen Unzen Gold bei einem durchschnittlichen Gehalt von 1,69 g/t Gold. Eine Sensitivitätstabelle innerhalb der Ressourcenschätzung zeigt verschiedene Gehaltsszenarien für einen höhergradigen Tagebau- und Untertageansatz. Das laufende Programm soll nun zusätzliche Daten liefern, um die geologische und wirtschaftliche Einordnung dieser Szenarien weiter zu unterstützen.
Das Goldprojekt Duquesne West liegt im Abitibi-Grünsteingürtel, 32 Kilometer nordwestlich von Rouyn-Noranda in Québec, innerhalb des historischen Goldcamps Duparquet. Die Liegenschaft umfasst 38 Claims mit rund 1.389 Hektar. Emperor Metals hält das Recht, eine Beteiligung von 100 % an dem Projekt zu erwerben.
Die Lagerstätte bleibt für Erweiterungen offen. Eine jüngere Neuinterpretation des geologischen Modells, unterstützt durch KI und maschinelles Lernen, hebt zusätzliche Goldtrends sowie Chancen zur Ausdehnung der Mineralisierung entlang wichtiger struktureller Korridore hervor. Daraus leitet Emperor Metals mehrere Arbeitsrichtungen ab: zusätzliche niedriggradige Mineralisierung in Wirtsgesteinen mit hochgradigen Goldlinsen testen, die Kontinuität höhergradiger Linsen verbessern, mineralisierte Zonen entlang des Streichens und in die Tiefe erweitern sowie neue Bereiche außerhalb des aktuellen konzeptionellen Tagebaumodells untersuchen.
Für Emperor Metals ist das 2026er-Programm damit ein wesentlicher Schritt zur Weiterentwicklung von Duquesne West. Neue Bohrungen, die erneute Beprobung historischer Bohrkerne und ein stärker auf Tagebaupotenzial ausgerichtetes Modell sollen gemeinsam zeigen, wie groß die oberflächennahe mineralisierte Zone tatsächlich ist – und wie sie sich über einer höhergradigen Lagerstätte in der Tiefe einordnen lässt.
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