Gold Terra Resource (WKN A2P0BS / TSXV YGT) hat ein vielversprechendes Update zu seinem laufenden Winterbohrprogramm auf dem Yellowknife-Projekt in den kanadischen Nordwest-Territorien veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten entlang der historisch hochgradigen Campbell Shear (CS), rund zwei Kilometer südlich der früheren Con Mine.
Laut Gold Terra wurden im Zielgebiet Yellorex bereits acht Diamantbohrungen abgeschlossen sowie zusätzlich im Northbelt-Bereich, etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt Yellowknife, zwei weitere Bohrungen auf dem Mispickel-Ziel. Sämtliche Proben aus den fertiggestellten Bohrlöchern wurden bereits ins Labor geschickt und Gold Terra erwartet die Analyseergebnisse innerhalb üblicher Bearbeitungszeiten.
Die Arbeiten laufen im Rahmen der Con Mine Option (CMO) Liegenschaft. Über eine Optionsvereinbarung besitzt Gold Terra das Recht, unter bestimmten Bedingungen 100% der CMO-Liegenschaft von einer Tochtergesellschaft von Newmont zu erwerben. Die Option läuft nach Angaben des Unternehmens bis 21. November 2027. Vorstandschef Gerald Panneton betont, das Winterprogramm solle dazu beitragen, „zusätzliche Unzen“ in den bestehenden Ressourcenschätzungen zu definieren und insbesondere die Kategorie „angezeigt“ zu stärken. Zwei Bohrgeräte arbeiten derzeit auf der Con-Mine-Option; insgesamt seien auf diesem Teilgebiet bislang mehr als 2.600 Meter gebohrt worden.
Im Zielgebiet Yellorex hat Gold Terra die Bohrungen GTY26-001 bis GTY26-008 niedergebracht – zusammen 2.613,7 Meter. Ziel dieser Bohrlöcher ist es laut Gold Terra, Bereiche zu untersuchen, für die bisher nur geringe oder keine Bohrinformationen vorlagen. Während die Bohrungen GTY26-009 und GTY26-010 noch laufen, hat das Unternehmen bereits geologische Kernbeobachtungen zu den abgeschlossenen Löchern veröffentlicht.
Demnach haben alle Yellorex-Bohrungen die Campbell Shear (Scherzone) durchteuft! Charakteristisch seien variable, teils starke Quarz–Ankerit- sowie Rauchquarz-Gänge, begleitet von einer serizitdominierten Alteration. Gold Terra hebt Serizit als wichtiges Merkmal hervor, da diese Alteration im System häufig mit Goldmineralisierung in Verbindung gebracht wird. Die mineralisierten Intervalle variieren laut Mitteilung von moderat bis stark ausgeprägten Quarz- und Ankerit-Gangpaketen. Dazu kommen Sulfide – vor allem Pyrit und Arsenopyrit, lokal auch Stibnit sowie Sphalerit und gelegentlich Chalkopyrit.
Aus der Tabelle zu den Bohrungen geht hervor, dass die Campbell-Shear-Abschnitte in den einzelnen Löchern teils beträchtliche Mächtigkeiten aufweisen. So meldet Gold Terra etwa in GTY26-002 einen CS-Abschnitt von 81,1 Metern, in GTY26-005 dann 84,1 Meter und in GTY26-007 sogar 95,8 Meter. Wichtig ist dabei: Diese Angaben beschreiben die durchbohrten Scherzonenintervalle samt Gang- und Alterationspaketen; die entscheidenden Goldgehalte liegen erst mit den ausstehenden Assays vor.
Gold Terra positioniert die Yellorex-Ziele dort, wo das Unternehmen bereits 2022 eine Ressourcenschätzung (Ressourcenschätzung) vorgelegt hatte und wo zwischen Oberfläche und 700 Metern Tiefe Potenzial für zusätzliche Unzen gesehen wird. Genannt werden drei Teilbereiche: die Yellorex Main Zone (YRX), deren engmaschige Bohrungen 2021/2022 laut Unternehmen mehr als 65% der 2022er Ressourcenschätzung getragen haben; Yellorex North (YRX-N), das 2023 gebohrt wurde und nicht in die Ressourcenschätzung 2022 eingeflossen ist; sowie Bereiche südlich der Hauptgrubenbaue (C17 und das 3100’-Level), die historisch von untertage erbohrt wurden und teils ungetestete historische Analysen aufweisen sollen.
Neben Yellorex setzt Gold Terra auch im Northbelt Akzente. Dort wurden die Bohrungen GTWL26-020 und GTWL26-021 im Mispickel-Ziel bis in Tiefen von 300,7 beziehungsweise 307,7 Metern abgeschlossen. Sie testen Mineralisierung, die mit dem zuvor gemeldeten hochgradigen Bohrloch GTWL22-014 in Zusammenhang steht. Zwei weitere Bohrungen (GTWL26-022 und GTWL26-023) sind laut Mitteilung in Arbeit.
Zur Einordnung erinnert das Unternehmen an das Bohrprogramm 2022 im Mispickel-System (19 Löcher, 6.011 Meter) und nennt mehrere damals gemeldete hochgradige Abschnitte: unter anderem 19,00 g/t Gold über 4 Meter (inkl. 73,9 g/t über 1 Meter) in GTWL22-002, 7,63 g/t über 3 Meter (inkl. 22,5 g/t über 1 Meter) in GTWL22-004 sowie 31,89 g/t über 3 Meter (inkl. 69,4 g/t über 1 Meter) in GTWL22-014. Die aktuellen Bohrungen hätten – typisch für Mispickel – erneut mehrere Deformationszonen, Sulfidmineralisierung und Quarzgangbildung geschnitten. Die verbleibenden Löcher sollen entlang des Streichens nach Norden und Süden weiter aufschließen, hochgradige Trends präziser abgrenzen und zudem einen neuen Bereich im Südosten testen.
Parallel zu den laufenden Bohrarbeiten hat Gold Terra die renommierten Experten SLR Consulting beauftragt, eine aktualisierte Ressourcenschätzung für das Yellowknife-Projekt zu erstellen. Die letzte Ressourcenschätzung stammt aus dem Jahr 2022; nach Unternehmensangaben wurden mehrere Zonen damals nicht berücksichtigt. Das Update soll in der zweiten Hälfte 2026 vorliegen, ein erster Entwurf werde bereits vor April 2026 erwartet. Für Gold Terra ist das ein zentraler Meilenstein, um das Projekt weiter voranzubringen – zumal die laufenden Bohrungen explizit darauf abzielen, zusätzliche Unzen zu definieren und den Anteil in höherwertigen Kategorien zu erhöhen.
Zum Hintergrund: Das Yellowknife-Projekt von Gold Terra umfasst 836 Quadratkilometer zusammenhängender Flächen rund um Yellowknife. Gold Terra konzentriert sich aktuell auf die Campbell Shear, entlang der historisch rund 14 Mio. Unzen Gold produziert wurden. Mit den Winterbohrungen 2026 will Gold Terra nun Datenlücken schließen – zunächst geologisch sichtbar in den mächtigen Scherzonenabschnitten, und in einem nächsten Schritt, sobald die Laborergebnisse vorliegen, auch anhand belastbarer Goldgehalte.
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