Formation Metals (CSE: FOMO | Germany: VF1 | OTCQB: FOMTF) setzt auf zusätzliche Expertise bei der weiteren Entwicklung seines Goldprojekts N2. Das Unternehmen hat mit Roger Rosmus als erstes Mitglied einen anerkannten Branchenexperten in ein neu gegründetes Advisory Board berufen, der die Kompetenzen des Unternehmens von CEO Deepak Varshney in den Bereichen Exploration, Unternehmensentwicklung und institutionelle Ansprache ausweiten soll.
Rosmus bringt nach Angaben von Formation Metals mehr als 25 Jahre Erfahrung aus den Bereichen Investmentbanking, Corporate Finance und Management in der Rohstoffbranche mit. Aktuell ist er Gründer und CEO von Goliath Resources. Dort verantwortet er die Entwicklung eines größten und spannendsten Goldprojekts in British Columbia, genauer in der als „Golden Triangle“ bekannten Region. Formation Metals betont insbesondere Rosmus‘ Erfahrung beim Aufbau von Explorationsgesellschaften und beim Zugang zu institutionellem Kapital.
Mit dem neuen Advisory Board will Formation Metals nach eigenen Angaben einen zusätzlichen Sparringspartner-Kreis schaffen, der das Management in entscheidenden Phasen begleitet. Im Mittelpunkt stehen strategische Fragen rund um die Exploration, mögliche nächste Entwicklungsschritte und die Kommunikation mit dem institutionellen Umfeld. Die Berufung von Rosmus ist dabei ausdrücklich als erste und grundlegende Besetzung beschrieben.
Inhaltlich verknüpft Formation Metals die Personalentscheidung direkt mit dem operativen Fortschritt am Goldprojekt N2. Das Unternehmen hatte zuletzt erste Bohrergebnisse aus einem vollständig finanzierten, insgesamt 30.000 Meter umfassenden Erst-Bohrprogramm veröffentlicht und stellt die neuen Daten in den Kontext eines größeren historischen Datenfundaments. Genau an dieser Schnittstelle aus Geologie, Programmplanung und Kapitalmarktpositionierung soll das Advisory Board künftig unterstützen.
Auch Herr Rosmus selbst ordnet seinen Einstieg als Beitrag in einer Phase ein, in der das Projekt operative Dynamik entwickelt. Sein Fokus liege – so die Kernaussage – auf Explorationsstrategie, Kapitalmarkt und Stakeholder-Management, um die nächste Wachstumsphase mitzugestalten.
Das Goldprojekt N2 liegt im Abitibi Greenstone Belt in Québec und befindet sich rund 25 Kilometer südlich von Matagami. Formation Metals hebt hervor, dass jüngste Analyseergebnisse breite, zusammenhängende Mineralisierungsabschnitte in Oberflächennähe zeigen und damit die Erkenntnisse aus mehr als 55.000 Metern historischer Bohrungen untermauern.
Konkret nennt das Unternehmen zwei Bohrungen als Beispiele aus der laufenden Kampagne: Bohrloch N2-25-005 lieferte 0,91 g/t Gold über 42,3 Meter ab 14,0 Metern Bohrlochtiefe (9,9 Meter vertikal). Innerhalb dieses Abschnitts lagen unter anderem 2,04 g/t Gold über 8,1 Meter sowie 1,31 g/t Gold über 11,4 Meter. Bohrloch N2-25-012 ergab 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter ab 64,1 Metern Bohrlochtiefe (45,3 Meter vertikal), einschließlich 3,51 g/t Gold über 10,5 Meter sowie 19,2 g/t Gold über 0,51 Meter.
Formation Metals betont zudem den geologischen Zusammenhang: N2-25-005 und N2-25-012 würden eine durchgehende mineralisierte Zone nachzeichnen, deren Bohransatzpunkte nahezu 100 Meter auseinanderliegen. Das stützt aus Unternehmenssicht die Suche nach weiterer goldführender Mineralisierung entlang des Streichens und in der Tiefe – und liefert zugleich zusätzliche Anhaltspunkte für das Projektmodell.
Das Projekt umfasst 87 Claims mit insgesamt rund 4.400 Hektar. Formation Metals verweist auf eine globale historische Ressource von etwa 871.000 Unzen Gold: rund 18 Millionen Tonnen mit 1,4 g/t Gold (etwa 810.000 Unzen) verteilt auf vier Zonen (A, East, RJ-East und Central) sowie zusätzlich 243.000 Tonnen mit 7,82 g/t Gold (rund 61.000 Unzen) in der RJ-Zone.
Insgesamt nennt Formation Metals sechs primäre mineralisierte Zonen, die jeweils entlang des Streichens und in die Tiefe offen seien. Ziel ist es, diese Strukturen systematisch zu prüfen und die Datenbasis zu erweitern. Als Grundlage dafür dient ein Arbeits- und Target-Paket, das zwischen 2010 und 2018 von Balmoral Resources Ltd. (heute Wallbridge Mining Company Limited) zusammengestellt wurde und zahlreiche Ziele definierte, die Formation Metals nun erstmals per Diamantbohrungen untersucht.
Phase 1 des vollständig finanzierten 30.000-Meter-Programms umfasst 14.000 Meter. Diese Phase soll oberflächennahe Lücken durch Bestimmungsbohrungen schließen, Ausdehnungen in Fallrichtung sowie Step-outs nach Westen testen und Bohrkernmaterial für bestätigende metallurgische Untersuchungen liefern. Formation Metals arbeitet dafür mit zwei Bohrgeräten und will priorisierte Zielbereiche in den Zonen „A“ und „RJ“ über mehr als acht Kilometer Streichlänge systematisch abbohren.
Als nächster Meilenstein ist eine erste Ressourcenschätzung nach Abschluss von Phase 1 vorgesehen – schon im dritten Quartal (Q3). Dabei sollen nach Unternehmensangaben insgesamt nahezu 70.000 Meter (auch historische) Bohrdaten einfließen.
Im Kontext historischer Daten hebt Formation Metals zwei Kernbereiche hervor: Die A-Zone als flach liegende, kontinuierliche Lagerstätte mit etwa 522.900 Unzen bei 1,52 g/t Gold, auf Grundlage von rund 15.000 Metern historischer Bohrungen über 1,65 Kilometer Streichlänge. In der RJ-Zone liegen demnach etwa 61.100 Unzen bei 7,82 g/t Gold vor; historische Bohrabschnitte reichten dort bis zu 51 g/t Gold über 0,8 Meter und 16,5 g/t Gold über 3,5 Meter. Die jüngsten Bohrungen vor Formation Metals wurden in der RJ-Zone 2008 von Agnico Eagle Mines Limited durchgeführt, als der Goldpreis laut Mitteilung bei etwa 800 US-Dollar je Unze lag; seither seien erst rund 900 Meter Streichlänge gebohrt, während mehr als 4,75 Kilometer noch zu testen blieben.
Formation Metals verweist außerdem auf die Lage entlang des Casa-Berardi-Trends und nennt regionale Vergleichspunkte wie die Casa-Berardi-Mine, die Lagerstätte Douay sowie die ehemalige Vezza-Mine Vezza. Ergänzt wird das Bild durch Hinweise auf ganzjährigen Zugang über Straßen sowie potenzielle Optionen zur Verarbeitung in nahegelegenen Anlagen in der Abitibi-Region, ohne zwingend eine eigene Mühle errichten zu müssen.
In Summe verbindet Formation Metals die Erweiterung des Beratungsgremiums mit einem klaren operativen Fahrplan: Das Goldprojekt N2 soll über Bohrmeter, Modellarbeit und eine erste Ressourcenschätzung strukturiert weiterentwickelt werden – gestützt durch eine Finanzierung, die das laufende Programm nach Unternehmensangaben bereits abdeckt.
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