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Trump sieht Festnahme von Ex-Prinz Andrew als 'Schande'

WASHINGTON/LONDON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat sein Bedauern über die Festnahme des früheren britischen Prinzen Andrew geäußert. Auf die Frage eines Journalisten dazu sagte der Republikaner: "Es ist eine Schande. Ich finde es sehr bedauerlich für die königliche Familie."

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Andrew war am Morgen festgenommen worden und nach fast zwölf Stunden wieder freigekommen. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an. Andrew wird vorgeworfen, in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den 2019 gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben. Der 66-Jährige hat sich dazu bislang nicht geäußert.

Wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal hatte Andrew bereits alle Ehren, militärischen Ränge und Titel verloren. Auch aus seinem Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor musste der Ex-Prinz ausziehen. Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrmals missbraucht zu haben, auch, als sie noch minderjährig gewesen war. Diese Vorwürfe stritt Andrew stets ab. Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring mit einer bis heute unbekannten, hohen Zahl an Opfern betrieben.

Trump betonte, dass er selbst mit Bezug auf den Epstein-Skandal "vollständig entlastet" worden sei. Das US-Justizministerium hatte in den vergangenen Wochen unzählige Dateien aus den Ermittlungsakten veröffentlicht, viele werden von Medien weiter ausgewertet./ngu/DP/he


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