DAX nach Nasdaq-Schock: Kommen jetzt die Long-Chancen?

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Die Zeit der Rekorde an der Wall Street scheint beendet zu sein. Vor allem der Freitag steckt uns Tradern&Traderinnen noch in den "Knochen". Immerhin war es der größte Kursverlust beim Nasdaq seit dem Zoll-Streit von Donald Trump im April 2025. Dennoch muss man dies im Kontext einordnen. Ernüchterung nach dem Broadcom-Ausblick, Kapitalbedarf für den SpaceX Börsengang und wachsende Angst vor einer baldigen Zinsanhebung nach dem starken US-Arbeitsmarktreport waren der Mix, der die Wall Street am Freitag wackeln ließ.

Wir skizzieren den Ablauf und den mustergültigen Trendkanal dieser Bewegung, ebenso wie das starke Aufholen vom Montag. Dies wird heute mit stabilen Kursen in der Vorbörse untermauert, was den Schluss nahelegt, dass es ein einzelner schlechter Tag war. Über 50 Prozent des Kursabschlags wurden bereits korrigiert. Der DAX interpretierte dies ebenso und stieg gestern vom ersten XETRA-Kurs aus deutlich an. Auch heute legt er nach einer ersten Orientierungsphase zu. Das GAP zu Freitag ist bereits geschlossen und meine Suche nach einer kurzfristigen Umkehr damit abgeschlossen.

Im Webinar konnten wir einen Live-Trade auf der Short-Seite direkt finden und ihn mit Erweiterung des Ziels und nachgezogenen Stopps mit rund 17 Punkten Gewinn binnen weniger Minuten abschließen. Wie ich auf solche Schwellen für einen Einstieg komme, erörtere ich vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Zeiteinheiten. Perspektivisch war dies aber nur die Korrektur der laufenden Bewegung, sodass für den Mittagsbereich weitere Hochs erwartet werden könnten. Auch am Montag wurde nach 13.00 Uhr das Tageshoch markiert, was eine Art Muster an Trendtagen darstellt.

Apropos Muster: Nach starken Bewegungen bei Marvell oder auch Intel bleibt die Frage am Aktienmarkt spannend, welche Werte noch Potenzial für positive Überraschungen haben. Oftmals sind es Firmen, die zuvor unter Abgaben litten. Den Vertreter aus 2025 und den Dow Jones, die UnitedHealth Group, schauen wir uns daher als Aktienchart an und definieren Punkte, wo eine Trendumkehr sichtbar wird. Steht in ähnlicher Konstruktion der Datenbankanbieter Oracle mit starken Zahlen am Mittwochabend auch in den Startlöchern? Donnerstag meldet zudem Adobe Systems seinen Quartalsbericht, der nicht inder interessant sein könnte. Technisch hat die Aktie nach der jüngsten Bodenbildung etwa 30 Prozent Potenzial auf der Oberseite, vorausgesetzt, die Zahlen und der Ausblick werden vom Markt positiv aufgefasst.

Mit Blick auf die Wirtschaftsdaten und Zinsentwicklung in den USA kommen wir auf das Trading der CPI-Daten am Mittwoch zu sprechen. Diese News dürfte dem Markt neue Impulse geben. Gern beurteilen und handeln wir diese daher LIVE schon ab 14.15 Uhr am morgigen Tag.
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