Abkommen vereinbart, aber Ziele verfehlt

Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Frankfurt am Main ist einer der wichtigsten Finanzplätze Europas. (Symbolfoto)
- pixabay.com

Abkommen zwischen USA und Iran


Nach ewigen Hin und Her - die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wurde schließlich schon am 8. April verkündet - haben sich beide Länder gemäß US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi, auf einen gemeinsamen Text für ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Irankriegs geeinigt. Jenes soll am kommenden Freitag in Genf unterzeichnet werden. Inhalt soll ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges und der Militäreinsätze an den verschiedenen Fronten sein. Hierin mit eingeschlossen sind ausdrücklich auch die Kämpfe im Libanon. Die Sperrung der Straße von Hormus soll aufgehoben werden. Zunächst müssen allerdings erst noch die dort verlegten Minen geborgen werden. Im Gegenzug werde die US-Marine die Blockade der iranischen Häfen beenden. Der Teufel steckt jedoch im Detail: Um endlich ein Abkommen zu erreichen, wurden diverse zentrale Punkte ausgespart und auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Insbesondere Fragen zum iranischen Programm zur Anreicherung von Uran. Schließlich war die Sorge, dass das Mullah-Regime über kurz oder lang in den Besitz einer Atombombe kommen könnte, der Hauptgrund dafür, dass die USA das Land überhaupt erst angegriffen hat. Gharibabadi erklärte in seiner Stellungnahme den Iran daher auch zum Sieger und merkte an die USA und an Israel gerichtet an, dass diese ihre Ziele nicht erreicht hätten.

Nach der EZB ist vor ...


Vergangene Woche machte die EZB den Anfang und erhöhte im Kampf gegen die - wegen des Irankriegs deutlich gestiegene Inflation - ihren Leitzins um 25 Bp. auf 2,25 %. Die neue Woche steht noch weit stärker im Zeichen der Notenbanken: Die heute gestartete und morgen endende Sitzung der Bank of Japan muss aller-dings ohne Gouverneur Kazuo Ueda auskommen, wel-cher vor wenigen Tagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Mit Ryozo Himino wird einer seiner beiden Stellvertreter die Sitzung leiten. Der andere, nämlich Shinichi Uchida, wird in der morgigen Pressekonferenz den Zinsentscheid kommentieren. Wir erwarten, dass auch Nippons Währungshüter auf die gestiegene Inflation reagieren und ihren Leitzins ebenfalls um 25 Basispunkte auf dann 1,00 % anheben werden. Bezüglich der am Donnerstag stattfinden Termine in der Schweiz (SNB) sowie in Großbritannien (BoE) gehen wir hingegen von jeweils unveränderten Zinsniveaus aus. Das meistbeachtete Notenbank-Event der neuen Woche steht jedoch morgen und übermorgen an, wenn der von Donald Trump neu eingesetzte Fed-Chef Kevin Warsh zum ersten Mal das FOMC-Meeting leitet. Obwohl mit dem ausdrücklichen Wunsch des US-Präsidenten in das Amt gehoben die Fed Funds Target Rate nach unten zu schleusen, dürften Warsh & Co. diesen zunächst nicht antasten. Niedrigere Leitzinsen wären derzeit ohnehin nicht opportun. Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht überraschte schließlich mit einem weit höher als prognostizierten landesweiten Stellenplus. Und auch die von 3,8 % im April auf 4,2 % im Mai - und damit auf mehr als das Doppelte des Fed-Inflationsziels von 2 % - gestiegene Headline-Teuerung spricht gegen eine Senkung. Von hohem Interesse dürfte daher vielmehr sein, ob und falls ja, wie viele der FOMC-Mitglieder um den zurück ins Glied gerückten ehemaligen Fed-Chef Jerome Powell sich stattdessen eine Leitzins-anhebung bis Jahresende vorstellen können. Heute stehen allerdings erst einmal beiderseits des Atlantiks die Zahlen zur Industrieproduktion im Fokus. Während für die EWU erst die Werte für April berichtet werden, stehen für die USA bereits die Daten für Mai auf der Agenda - ergänzt um Zahlen zur Kapazitätsauslastung. In Frankreich startet zudem der G7-Gipfel.


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Landesbank Baden-Württemberg
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