- Geplanter Lithiumabbau bietet Chancen und Konfliktpotenzial.
- Potential für 1.200 Jobs im Bergwerk bis 2030.
- 600 Bürger und 50 Stellen haben sich beteiligt.
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Ziel dieses Verfahrens sei es, frühzeitig Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden, erklärte Behördenchef Béla Bélafi. Rund 600 Bürgerinnen und Bürger hätten sich mit Hinweisen beteiligt, ebenso 50 öffentliche Stellen. "Das Ergebnis ist keine Entscheidung", betonte Bélafi. Zuständig für das Zulassungsverfahren sei das Oberbergamt.
Bergwerk könnte 2030 in Betrieb gehen - bis zu 1.200 Jobs
In Zinnwald gibt es eine Lithium-Lagerstätte, die ein Bergbauunternehmen erschließen will. Jährlich könnten zunächst etwa 1,5 Millionen Tonnen Lithium-Erz abgebaut werden. Der Rohstoff ist begehrt für Akkus in Smartphones und Computern, aber auch in Elektrofahrzeugen. Die Europäische Union wertet Lithium als kritischen Rohstoff. Darunter werden Materialien verstanden, die für die Wirtschaft große Bedeutung, aber ein hohes Versorgungsrisiko haben.
Das Erz soll in Zinnwald abgebaut und in Liebenau aufbereitet werden. Für den Transport über die rund neun Kilometer lange Strecke ist eine Bandanlage vorgesehen. Wegen des geringeren Flächenverbrauchs werde nach der Raumverträglichkeitsprüfung die Variante eines Fördertunnels favorisiert, so die Landesdirektion. Insgesamt werden den Angaben nach für die Erz-Aufbereitung rund 110 Hektar beansprucht.
Nach bisherigen Plänen des Bergbauunternehmens Zinnwald Lithium könnte 2028 der Bau des Bergwerkes beginnen und zwei Jahre später die Produktion anlaufen. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 1.200 direkten und indirekten Arbeitsplätzen, darunter 300 bis 400 im Bergwerk und der Aufbereitung./hum/DP/men
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