Das Unternehmen spricht von einem “etablierten Bedrohungsvektor für Krypto-Besitzer”. Besonders auffällig sei die Entwicklung in Europa, wo sich 28 der 34 registrierten Fälle ereigneten. Insbesondere in Frankreich kam es in der Vergangenheit übermäßig häufig zu körperlichen Übergriffen.
Das französische Innenministerium sprach während der Paris Blockchain Week 2026 von 41 physischen Angriffen seit Jahresbeginn. Damit komme es statistisch “alle 2,5 Tage zu einem Angriff”.
Laut dem Bericht von CertiK haben die Täter ihre Strategien angepasst. “Anfang 2026 begann der Übergang zu einem datengetriebenen Zielmodell”, heißt es im Bericht. Über Datenlecks würden zunehmend persönliche Daten wie Wohnadressen, Angaben zu Vermögen oder Steuerdaten abgegriffen.
Immer häufiger geraten demnach auch Angehörige ins Visier. Laut CertiK betreffen inzwischen mehr als die Hälfte aller Fälle Familienmitglieder der Opfer. Ehepartner, Kinder oder Eltern würden “als direktes Druckmittel” genutzt.
CertiK verweist vor dem Hintergrund auf eine “Kultur des Flexens und freiwilligen Doxxings” innerhalb der Krypto-Community. Da sich die technische Sicherheit von Wallets und Protokollen zunehmend verbessere, verlagerten sich Angriffe verstärkt auf Anleger. “Solange Krypto-Vermögen mit identifizierbaren Finanzdaten verbunden bleibt, wird physische Gewalt der wirtschaftlich rationalste Angriffsweg bleiben”, so CertiK.
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