Krypto für die Altersvorsorge? US-Senatorin prophezeit "hohe Verluste"
Krypto dringt in die US-Altersvorsorge vor. Warum Elizabeth Warren vor einem riskanten Experiment auf Kosten von Millionen Sparern warnt.
Die demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren geht auf Konfrontationskurs mit der Krypto-Industrie. Hintergrund ist eine neue politische Weichenstellung in den USA, die es ermöglicht, Kryptowährungen in 401(k)-Rentenpläne aufzunehmen. Für Warren handelt es sich um ein riskantes Spiel mit der Altersvorsorge von Millionen US-Amerikanern.
Ein 401(k)-Plan ist die zentrale private Altersvorsorgeoption in den USA, vergleichbar mit einer betrieblichen Altersvorsorge. Arbeitnehmer investieren dort steuerbegünstigt beispielsweise in Aktien oder ETFs für den Ruhestand, oft mit Zuschüssen des Arbeitgebers. Für viele Bürger ist es die wichtigste Absicherung im Alter.
“Für die meisten Amerikaner ist ihr 401(k)-Plan eine wichtige Absicherung für den Ruhestand und kein Spielfeld für finanzielle Risiken”, kritisiert Warren in einem X-Post. Trumps Executive Order schaffe “einen fruchtbaren Boden für Arbeitnehmer und Familien, um viel zu verlieren”.
Noch vor wenigen Jahren hatten US-Behörden wie das Arbeitsministerium ausdrücklich davor gewarnt, Kryptowährungen in Altersvorsorgeprodukte aufzunehmen. Sie seien zu volatil, zu intransparent, und hätten zu wenig historische Daten. Diese Warnungen wurden 2025 jedoch überraschend zurückgezogen.
Warren gilt schon seit Jahren als eingefleischte Krypto-Gegnerin. Bitcoin-Entwickler verleumdete sie als “eine geheimnisvolle, anonyme Gruppe von Super-Programmierern”, vor ihrer letzten Wiederwahl warb sie gar mit dem “Aufbau einer Anti-Krypto-Armee”.
Krypto-Befürworter sehen die Lage anders und sprechen von moderneren Sparoptionen und zusätzlicher Diversifikation. Kritiker wie Warren warnen hingegen, dass über Jahrzehnte aufgebaute Schutzmechanismen der Altersvorsorge ausgehöhlt werden könnten.
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