"Ab 16, 17 Uhr fängt der Kleinkrieg um die Parkplätze an", beschreibt der Vorstandssprecher beim Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, die Situation. Der Bund will die Engpässe eindämmen und verweist unter anderem darauf, dass die Zahl der Stellplätze seit 2018 stetig erhöht wurde.
Auch wenn die Lkw-Zählung des ACE (ACE Aktie) eine Momentaufnahme darstellt, ergab sie laut Verkehrsclub an 31 überprüften Rastanlagen in den ostdeutschen Ländern eine massive Überbelegung. Es seien dort insgesamt 2.168 abgestellte Lkw gezählt worden, teilte der Club mit. Zur Verfügung stehen laut Autobahngesellschaft des Bundes an diesen Rastanlagen 1.412 Plätze, so dass sich eine Überlegung von um die 50 Prozent ergibt.
Auf 21 der 31 überprüften Rastanlagen seien konkrete Verkehrsgefährdungen vor allem in den Nachtstunden mit beschränkter Sicht festgestellt worden, beklagte der ACE. Besonders häufig parkten Lkw in den Ein- und Ausfahrten. Zudem standen Lkw teils auf Stellflächen, die für Pkw vorgesehen waren. "Positiv hervorzuheben ist, dass auf keinem Rastplatz Lkw auf dem Seitenstreifen der Autobahn abgestellt waren", hieß es./DP/zb
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